Berlin. "Schülerzeitungen müssen in die Lage versetzt werden, kompetent, hintergründig und verständlich über Umwelt-Themen berichten zu können", sagt Christian Wermke, Bundesvorstand der Jugendpresse Deutschland.

Da die Recherche im Themenspektrum "Umwelt und Umweltschutz" oft schwierig und komplex sei, veranstaltet die Jugendpresse Deutschland vom 18. bis zum 21. Februar einen Umwelt-Workshop in München. Während des Seminars sollen qualitativ hochwertige Beiträge entstehen, die Schülerzeitungsredaktionen anschließend unter "Creative Commons"-Lizenz verwenden oder in ihre Recherche einbeziehen können.

"Wir wollen die Ergebnisse - also Interviews, Infografiken, Kommentare und Features - auf einer eigenen Website sammeln und sie so jungen Medienmachern zugänglich machen", erklärt Hannes-Caspar Petzold, Projektleiter des Workshops. Petzold sei es wichtig, mit der Aktion möglichst viele Schülerzeitungsredaktionen zu erreichen: "Fundierte Umweltberichterstattung ist für unsere Generation kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit."

Bis zum 31. Januar können sich junge Medienmacher bis 25 Jahre auf der Website www.jugendpresse.de mit einem Medienbeitrag zum Thema "Umwelt und Umweltschutz" bewerben. Eingereicht werden können Text-, Video- oder Audiobeiträge sowie Infografiken. Über die Teilnahme am Workshop entscheidet die Qualität des eingereichten Materials.

Die Jugendpresse Deutschland ist die Organisation von mehr als 12.500 jungen Medienmachern in Deutschland - vom Schülerzeitungsmacher bis zum Volontär. Mehr als 250 Seminare, Workshops, Kongresse, Camps und viele weitere Projekte bietet die Jugendpresse in jedem Jahr für junge Medienmacher an.

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