Interview mit Markus Bayertz, Teammanager des Wuppertaler SV Borussia. zur aktuellen Situation des Vereins und den zukünftigen Vorhaben und Zielen.

Teammanager Markus Bayertz will den Klassenerhalt seiner Mannschaft schaffen. (Archiv
Teammanager Markus Bayertz will den Klassenerhalt seiner Mannschaft schaffen. (Archiv

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Andreas Fischer

Teammanager Markus Bayertz will den Klassenerhalt seiner Mannschaft schaffen. (Archiv

Könnten Sie sich vorstellen,mit der Mannschaft in die 2.Liga aufzusteigen?
Bayertz:
Da wir momentan auf dem 20. Tabellenplatz stehen, ist unsere oberste Priorität, die Klasse zu erhalten. Wir wollen uns in der 3.Liga etablieren. Mittelfristig ist es das Ziel vieler Vereine,in die 2.Bundesliga aufzusteigen.

Wollen Sie dann auch neue Spieler einkaufen bzw. verpflichten?
Bayertz
: Ja, wir haben immer ein Auge auf neue Spieler, unsere Scouts sind auf vielen Sportplätzen unterwegs. Aktuell haben wir für die jetzt beginnende Rückrunde der 3. Liga Kosta Rodrigues, der zuletzt bei Eintracht Braunschweig gespielt hat, verpflichten können.

Haben sie vor, Spieler aus der eigenen A-Jugend hochzuziehen?
Bayertz: Man versucht immer, Spieler aus der eigenen A-Jugend zu integrieren. Diese Spieler werden häufig von unseren Seniorentrainern beobachtet und im Training getestet. Aktuell steht mit Davide Leikauf ein Spieler aus der letztjährigen A-Jugend in unserem Kader.

Welchen Stellenwert hat die Jugendarbeit vom WSV für die eigene Seniorenabteilung?
Bayertz: Die Arbeit unserer Jugendabteilung hat einen hohen Stellenwert im Verein. Es ist nicht nur finanziell interessanter, Spieler aus dem eigenen Verein zu fördern, sondern hat auch sportliche Gründe. Die gute Grundlagenausbildung der jungen Spieler kann dann im eigenen Verein fortgeführt werden.

Wie war das Trainingslager aus Ihrer Sicht in der Türkei?
Bayertz: Das Wetter hat nicht so sehr mitgespielt, wie wir uns das ursprünglich vorgestellt haben, aber in den letzten drei Tagen konnten wir bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen trainieren. Es haben uns wechselweise  vier Rasenplätze zur Verfügung gestanden. Die Qualität der Rasenplätze war sehr hoch und hat im Gegensatz zum Zustand der Plätze im Wuppertaler Winter ein zielgerechtes Training ermöglicht.

Wie oft haben Sie trainiert und wie lange?
Bayertz : Trainiert haben wir zweimal am Tag. Die Trainingseinheiten betrugen zwischen 90 und 100 Minuten. Die Mannschaft hat während des Trainingslagers auch zwei Testspiele bestritten. Gegen ADO Den Haag haben wir 0:2 verloren und gegen den Kasachischen Erstligisten Uralsk 2:0 gewonnen.

Haben sich während des Traininslagers Spieler verletzt?
Bayertz: Es gibt immer Spieler, die kleine Wehwechen haben, aber große Verletzungen waren nicht dabei.

Wie gedenken Sie mit dem Bau des Stadiondaches fortzufahren?
Bayertz: Im Moment steht dafür von Seiten des Vereins kein Geld zur Verfügung. Die Planungen für die Überdachung der Stehplatztribünen sind aber trotzdem parallel vorangetrieben worden. Es muss das Ziel sein, den Komfort für die Zuschauer bei Heimspielen deutlich zu erhöhen, um dadurch mehr Besuchern den Weg in das Stadion interessant zu machen.

Welche Sponsoren haben Sie mit einbezogen?
Bayertz: In erster Linie nur unseren Hauptsponsor Emka. Dies wird aber nicht ausreichen. Wir sind bemüht, weitere Sponsoren für den Bau des Daches zu gewinnen. Hierfür wurde u.a. der Förderverein "Ein Dach für die Nord" gegründet. Auch dieser Förderverein soll helfen, Geld für den Bau zu gewinnen.

Sollte der Bau des Daches erfolgen, hat das dann Auwirkungen auf die Preise der Eintrittskarten?
Bayertz: Nein, sollte die Überdachung der Stehplatzkurven tatsächlich erfolgen, sind keine Erhöhungen der Ticketpreise geplant. Wir versuchen, den Fans den Aufenthalt auf den Stehplatztribünen so angenehm wie möglich zu machen und das sollte sich nicht auf die Eintrittskartenpreise niederschlagen.

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