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Die achten Klassen der Gesamtschule Else Lasker-Schüler machten ein zweiwöchiges Werkstattpraktikum zur beruflichen Orientierung.

Die achten Klassen der Gesamtschule Else Lasker-Schüler machten ein zweiwöchiges Werkstattpraktikum zur beruflichen Orientierung.

Privat

Die achten Klassen der Gesamtschule Else Lasker-Schüler machten ein zweiwöchiges Werkstattpraktikum zur beruflichen Orientierung.

Wuppertal. Die achten Klassen der Gesamtschule Else Lasker-Schüler machten ein zweiwöchiges Werkstattpraktikum zur beruflichen Orientierung. Vorher wurden wir getestet, damit wir besser darüber Bescheid wissen, welche Fähigkeiten wir haben. Dann durften wir uns einen Praktikumsplatz aus einer Auswahl in vier verschiedenen Einrichtungen auswählen.

Ein Großteil der Schüler machte ihr Werkstattpraktikum in BZI und einer von denen war ich. BZI heißt Berufsbildungszentrum der Industrie und ist in Remscheid. Am ersten Tag wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, denn es gab drei Berufsbereiche, in die wir einen Einblick bekommen sollten: IT.

Elektro und Metall

Wir mussten von 8 bis 14 Uhr arbeiten und wir hatten zwischendurch eine Mittagspause. Wir haben vieles in IT-Technik, Elektrotechnik und in Metalltechnik gemacht. In den IT-Räumen im BZI haben wir mit dem Programm Power Point gearbeitet und durften Präsentationen zu Berufen erstellen, die wir kennen lernen. In Elektrotechnik haben wir zuerst mit den Lötkolben ein paar Übungen gemacht.

Wir haben gelernt, wie man mit Rundzangen Ösen macht und haben sie auf Muttern geschraubt und Drähte, die zwischen zwei Ösen waren in einer bestimmten Weise gebogen, dann haben wir einen elektronischen Würfel gebaut. Ich fand es gut mit dem Lötkolben zu arbeiten, weil das eine neue Erfahrung für mich war.

Im Bereich Metall haben wir vier Tage Erfahrungen sammeln können. Wir haben in einer großen Werkstatt gearbeitet. Dort haben wir ein Ampelmännchen, ein Solitärspiel, einen Bilderrahmen und einen Ring gemacht. Wir haben genau nach technischen Zeichnungen gearbeitet. Als Material stand uns Aluminium, Kunststoff und Messing zur Verfügung. Im Bereich „Metall“ habe ich gelernt, dass man präzise arbeiten muss, um die gestellte Aufgabe genau zu schaffen.

Wir bekamen im Praktikum die Möglichkeit an Maschinen und mit Geräten zu arbeiten, die wir auch im Technikunterricht so nicht kennen gelernt hätten. In Bezug auf meine Berufswahl hat sich in der Praktikumszeit nichts verändert. Ich möchte nämlich Maschinenbau studieren und habe gemerkt, dass ich dazu auch handwerkliches Geschick habe.

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