Wie ist Simon Gosejohann zur Comedy gekommen? Diese und weitere Fragen und Antworten beantwortet er im Interview.

Simon Gosejohann hat Spaß an seinem Beruf.
Simon Gosejohann hat Spaß an seinem Beruf.

Simon Gosejohann hat Spaß an seinem Beruf.

dpa

Simon Gosejohann hat Spaß an seinem Beruf.

Herr Gosejohann, wie sind Sie eigentlich zur Comedy gekommen?
Gosejohann:
Schwer zu sagen. Es ist schon eine Art Lebenseinstellung, den Alltag, diverse Unannehmlichkeiten und peinliche Situationen mit Humor auffangen zu wollen. Anfang der 90er fingen wir an mit kleinen Trashfilmchen über die wir selbst viel lachen konnten. Mein beruflicher Einstieg fand im Jahr 2002 mit der ersten Staffel von Comedystreet statt.

Waren Sie früher in der Schule der Klassenclown?
Gosejohann: Nicht grundsätzlich. Aber ich hatte schon immer mehr Spaß daran, an Quatsch als an Wissenschaften zu denken. Und damit mein Umfeld zu unterhalten.

Was ist das Erfolgsrezept von Comedystreet und Elton vs. Simon?
Gosejohann: Ich denke, es ist authentischer als seine Comedy-Vorgänger.

War es ein harter Weg bis zum großen Erfolg?
Gosejohann: Mit Sicherheit. Viel Druck. Viel Hoffnung. Viel Desillusion.

Wer denkt sich die Streiche bei Comedystreet und Elton vs. Simon aus?
Gosejohann: Es gibt beim Fernsehen den Beruf des Autors und des Regisseurs. Gemeinsam mit ihnen tüftle ich die vermeintlich lustigste Situation aus.

Ist Ihnen beim Drehen von Comedystreet schonmal etwas Peinliches passiert?
Gosejohann: Ein unangenehmer Witz, der nicht funktioniert, ist einfach nur unangenehm. Das ist immer ein peinlicher Moment.

Macht Ihnen das drehen immer Spaß, oder gibt es auch Tage, wo es nervt zum Set zu fahren?
Gosejohann: Mein Beruf hat viel mit Überwindung zu tun. Die Kunst ist es, Spaß daran zu haben und den Zuschauer daran teil haben zu lassen.

Sind Sie viel unterwegs?
Gosejohann: Ja, aber nur in Deutschland. Ich bin häufig in Berlin und hin und wieder in München.

Was hält Ihre Familie von den Streichen und Scherzen, die Sie machen?
Gosejohann: Mein Bruder ist der Kameramann. Der hängt also bis zum Hals mit drin.Und alle anderen können zum Glück über den ein oder anderen Gag lachen.

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