Wuppertal. Zunächst möchte ich erklären, was chronisch krank sein bedeutet. Wer chronisch krank ist, der ist von lang andauernden Veränderungsprozessen der körperlichen Fähigkeiten oder der Psyche betroffen. Durch diesen Prozess kann die Person körperlich und psychisch an Schäden oder Behinderungen leiden.

Nun würde ich gerne ein bisschen von mir erzählen, um den Lesern einen Einblick das Leben von jemandem geben zu können, der betroffen ist.

Mein Name ist Samet Y., bin am 19.02.1995 in Wuppertal geboren. Im Alter von 2 Jahren wurde bei mir unter hohem Fieber und Schmerzen festgestellt, dass ich unter einer chronischen Krankheit leide. Ich wurde also schon als ich noch sehr jung war mehrere Monate im Krankenhaus behandelt. Mittlerweile bin ich 17 Jahre alt. Bis jetzt musste ich wegen meiner Erkrankung mehrmals im Jahr ins Krankenhaus, weil ich immer zwischendurch starke Schmerzen hatte.

Durch meine Erkrankung habe ich sehr oft in der Schule gefehlt und dies führte dazu, dass sich meine Leistungen deutlich verschlechtert haben. Man kann das tägliche Leben einer gesunden Person und einer kranken Person nicht vergleichen; fast alles was zum Beispiel ein gesunder Jugendlicher einfach so machen kann, kann eine kranke Person nicht machen, wie z.B. richtig Sport treiben oder sich alleine mehrere Stunden ohne Ängste draußen beschäftigen.

Auch in Bezug auf berufliche Tätigkeit kann man eine kranke Person und eine gesunde Person nicht vergleichen, denn ein Gesunder kann einfach mehr leisten, als eine kranke Person, z.B. Belastungen, wie schwere Arbeit können gesunde Menschen ohne Weiteres ertragen, kranke Menschen hingegen stoßen bei einer schweren Arbeit schon schnell an ihre Grenzen.

Man sollte kranke Personen nicht belasten, weil sie schnell zusammenbrechen können. Ich zum Beispiel darf wegen meiner Erkrankung nicht am Schulsport teilnehmen, da ich nicht schwitzen darf, denn wenn ich schwitze - habe ich direkt danach wieder Gelenkschmerzen.

Durch meine vielen Fehlzeiten in der Schule sind meine Noten nicht so gut, das bedeutet, dass ich leider einen dementsprechenden Abschluss bekomme. Somit kann ich leider meinen Traumberuf nicht erreichen und meine beruflichen Wünsche nicht ausleben.

Mein Traumberuf wäre KFZ Mechatroniker.

Aber ich möchte später gerne arbeiten und ich mache, was in meinen Kräften steht, um auch in der Schule meine Leistungen so zu verbessern, dass ich eine Ausbildung machen kann.

Durch die Umstände meiner Krankheit möchte ich dann meinen zukünftigen Beruf in einem Büro ausüben, wo ich mich gesundheitlich und körperlich nicht anstrengen und belasten muss. Ich denke, wenn ich es schaffe, möchte ich gerne Notebook-Techniker werden.

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