Tierpfleger haben viel zu tun und erleben schreckliche Schicksale

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Schlimme Schicksale haben so manche Hunde erlebt, bis sie im Tierheim aufgenommen werden.

Schlimme Schicksale haben so manche Hunde erlebt, bis sie im Tierheim aufgenommen werden.

Schlimme Schicksale haben so manche Hunde erlebt, bis sie im Tierheim aufgenommen werden.

Wuppertal. Viele Leute werden denken, dass die Arbeit im Tierheim an der Waldkampfbahn sehr leicht und weniger zeitaufwendig ist. Doch das stimmt nicht.

Der Hauptteil der Arbeit der neun Angestellten besteht daraus, die Ställe und Käfige auszumisten und zu reinigen. Die Tiere müssen auch täglich ihr Futter bekommen und beaufsichtigt werden.Sie sind nämlich keine Gegenstände, die man einfach in die Ecke stellen kann, sondern müssen rund um die Uhr versorgt werden.

Bevor man Tierpfleger werden kann, muss man einen dreijährigen Lehrberuf absolvieren. Man darf auch keine Angst vor Tieren haben und muss in Kauf nehmen, dass man wenige freie Tage und selten Urlaub hat.

Seelisch muss man auch sehr belastbar sein, da man sich nicht nur um lebende Tiere kümmert, sondern auch z.B. tote Hunde abholen muss.

Die Mitarbeiter erleben fast täglich schreckliche Schicksale, wie z.B. Hunde, die verhungert in ihrer Wohnung gefunden werden oder einen Hitzeschlag im zu heißen Auto bekommen.

Ein Beispiel wie verantwortungslos Tierhalter mit ihren Tieren umgehen ist ein Welpe, der in einer Mülltonne entsorgt wurde. Passanten entdeckten das Hundemädchen am Robert-Daum-Platz.

Sie war abgemagert bis auf die Knochen und hatte bis auf winzige Flusen gar kein Fell mehr. Auch litt sie unter starkem Milbenbefall, wodurch die nackte Haut wundgekratzt und sie ein Bild des Jammers war. Heute geht es Motte, wie sie genannt wurde, zum Glück nach langwieriger Behandlung wieder richtig gut.

Das Tierheim kümmert sich um jeden Fall und nimmt im Monat ca. 20 Hunde und 30 Katzen auf. In den Ferien ist das Tierheim überfüllt, da viele Leute ihre Tiere aussetzten, weil sie sonst nicht in den Urlaub fahren könnten.

Außerhalb der Ferienzeiten ist das Tierheim weniger gefüllt. Hoffentlich werden viele Leute auf die Schicksale der armen Tiere aufmerksam und helfen. Wer Lust hat im Tierheim an der Waldkampfbahn 42 in  Wuppertal anzufangen kann dort ein Praktikum machen.

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