KLASSE! KIDS Schüler versuchen, dem Zirkus Köllner aus der Patsche zu helfen.

Die Freude ist groß, als die 4a aus Breyell in Kempen das Hilfspaket an die Zirkusfamilie Köllner abgibt (v.l.): Klassenlehrerin Gisela Backes, die Schülerinnen Julia Verstegen und Laura Borks, Zirkus-Chef Joachim Köllner, seine Söhne Armando (hinten) und Sascha (vorn), außerdem Schülerin Medine Cengiz, Katja Feldges, sowie Kajana und Ramona Köllner.
Die Freude ist groß, als die 4a aus Breyell in Kempen das Hilfspaket an die Zirkusfamilie Köllner abgibt (v.l.): Klassenlehrerin Gisela Backes, die Schülerinnen Julia Verstegen und Laura Borks, Zirkus-Chef Joachim Köllner, seine Söhne Armando (hinten) und Sascha (vorn), außerdem Schülerin Medine Cengiz, Katja Feldges, sowie Kajana und Ramona Köllner.

Die Freude ist groß, als die 4a aus Breyell in Kempen das Hilfspaket an die Zirkusfamilie Köllner abgibt (v.l.): Klassenlehrerin Gisela Backes, die Schülerinnen Julia Verstegen und Laura Borks, Zirkus-Chef Joachim Köllner, seine Söhne Armando (hinten) und Sascha (vorn), außerdem Schülerin Medine Cengiz, Katja Feldges, sowie Kajana und Ramona Köllner.

Die Freude ist groß, als die 4a aus Breyell in Kempen das Hilfspaket an die Zirkusfamilie Köllner abgibt (v.l.): Klassenlehrerin Gisela Backes, die Schülerinnen Julia Verstegen und Laura Borks, Zirkus-Chef Joachim Köllner, seine Söhne Armando (hinten) und Sascha (vorn), außerdem Schülerin Medine Cengiz, Katja Feldges, sowie Kajana und Ramona Köllner.

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Die Freude ist groß, als die 4a aus Breyell in Kempen das Hilfspaket an die Zirkusfamilie Köllner abgibt (v.l.): Klassenlehrerin Gisela Backes, die Schülerinnen Julia Verstegen und Laura Borks, Zirkus-Chef Joachim Köllner, seine Söhne Armando (hinten) und Sascha (vorn), außerdem Schülerin Medine Cengiz, Katja Feldges, sowie Kajana und Ramona Köllner.

Kempen/Breyell. Drei Wochen lang hat die Klasse 4a von Gisela Backes an der Lambertus-Schule Breyell während des WZ-Medienprojektes KLASSE! KIDS die Westdeutsche Zeitung täglich in den Unterricht geliefert bekommen. Konzentriert haben die Schüler die Artikel gelesen.

Ein Text hat die Jungen und Mädchen besonders beschäftigt: Die Reportage über den Zirkus der Familie Köllner, die seit einigen Wochen mit ihren bunten Wohnwagen hinter der Köhlerhalle in Kempen überwintert. Die Familie hat kein Geld mehr. Kein Gas und kein Futter für die Tiere.

Vor anderthalb Jahren hatte Mutter Ramona einen schweren Unfall in der Manege. Außen- und Innenmeniskus waren gerissen. "Dadurch bin ich lange ausgefallen, und wir sind nur ein ganz kleiner Betrieb, das konnten wir nicht auffangen im Programm."

Durch den Unfall konnte die Familie nur vier Monate lang Aufführungen geben. "Wir haben einige Tiere verkaufen müssen, um uns zu retten", berichtet Joachim Köllner. Kamele, Pferde und Lamas musste der Zirkus abgeben.

Schnellentschlossen hatte da die zehnjährige Katja Feldges die Idee: "Wir sammeln für den Zirkus!" Die Klasse war sofort Feuer und Flamme. Innerhalb kürzester Zeit hatten die Kinder eine große Kiste mit Reis, Nudeln, Gemüse und Leckereien für die Kinder Ladiana, Armando und Sascha. Außerdem haben die Jungen und Mädchen ihr Taschengeld zusammengekratzt und alles zusammen jetzt an die Familie Köllner übergeben.

Da war die Freude natürlich groß. "Uns hilft jede Kleinigkeit - aber so eine Kiste ist natürlich etwas ganz Besonderes", sagt Ramona Köllner.

"Wir sind wirklich für jede Hilfe dankbar, auch Futter für die Tiere oder Lebensmittel." Schon jetzt ist sie mit ihren Bitte auf offene Arme in Kempen gestoßen. Allerdings sind auch Gauner auf die Hilfsbereitschaft mit aufgesprungen: "Häufig haben mir Leute gesagt, es sei jemand mit einer Büchse herumgelaufen und habe uns gespendet - doch dieses Geld ist bei uns nie angekommen.

Daher bittet Ramona Köllner alle, die helfen wollen, direkt zum Zirkus zu kommen. Oder sie anzurufen unter der Nummer 0170/3677130. "Wir holen die Gaben dann auch sehr gerne persönlich ab!" Und: Die Kinder der Familie Köllner würden auch in Schulen und Kindergärten auftreten. Schließlich haben die Köllners für die guten Gaben auch etwas zu bieten.

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