Willich. Die Kluft zwischen den Schülern in unserer Klasse wird immer größer. So bekommen immer mehr Schüler Probleme und schaffen es einfach nicht mehr mitzuhalten.

Wieso fällt es immer mehr Schülern schwer in der Schule gut zu sein? Das liegt meiner Meinung daran, dass mehr Stoff in weniger Zeit durchgenommen wird und so selbst die guten Schüler das Gefühl haben, nur noch lernen zu müssen, wenn sie mithalten wollen, so L. Er sagte zu uns: "Egal wie viel ich lerne, die Noten werden immer schlechter."

J. meint: " Ich will nicht so ein Streber sein, der den ganzen Tag lernt und keinen Spaß mehr am Leben hat, denn so werde ich zum Außenseiter. Außerdem, selbst wenn ich einen schlechten oder gar keinen Beruf bekomme, wird mich meine Familie mit Geld versorgen."

Ein anderer Schüler ist auch nicht für das Lernen: "Ich lerne nicht, lieber zocke ich 4Story, außerdem hab ich ja so keine Freizeit mehr!" Damit solche Schüler gefördert werden, bietet die Schule Förderunterricht während der Schulzeit an. Dies hilft den Schülern aber auch nicht, da diese Stunde nur einmal in der Woche für 45 Minuten stattfindet.

Da die Schüler einfach nicht mehr mitkommen, hängen sie immer weiter im Stoff zurück und das können sie nur schwer wieder aufholen. Aber alle diese Themen braucht man bis um Abitur.

Wenn sie dann kein Abitur schaffen oder schon früher von der Schule gehen müssen, haben sie keine gute Ausbildung und damit auch keinen guten Job, den sie später ausüben können. Dann werden sie arbeitslos und fallen so ins soziale Abseits.

Leider können die Schulen daran nicht viel ändern, sodass die Schüler nur selber versuchen können den Stoff nachzuholen um sich ihre Zukunft zu sichern.

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