Ein Reisebericht. Wunderschön, tropisch und sehr kulturell. Der zweiwöchige Austausch auf die französische Insel hat uns viele neue Eindrücke verliehen.

reunion
Blick auf die Insel La Reunion.

Blick auf die Insel La Reunion.

Blick auf die Insel La Reunion.

Düsseldorf. Unsere Reise begann, als wir mit dem Bus von Düsseldorf aus zum Flughafen Paris Orly fuhren. Von dort aus sind wir zehneinhalb Stunden nach La Réunion geflogen, ein französisches Überseedepartement östlich von Madagaskar.

Der erste Blick aus dem Flugzeug auf die Insel war so beeindruckend, dass wir wussten, es würde uns eine tolle Zeit bevorstehen.

Am Flughafen in Saint-Denis, der Hauptstadt, angekommen, wurden wir von der tropischen Hitze überrollt. Mit dem Bus ging es dann nach Saint-Joseph, wo uns unsere Gastfamilien erwarteten.

Die Aufregung war groß, aber als wir am Nachmittag endlich bei unseren Austauschschülern zu Hause angekommen waren, war die Spannung weg. Unsere Familien dort waren sehr nett und gastfreundlich. Die Kommunikation hat ebenso gut funktioniert.

Wir haben gemeinsam mit unserer Gruppe sehr viele spannende Ausflüge unternommen. Wobei wir zu spüren bekamen, dass wir nicht nur auf der Weltkarte, sondern auch von der Natur und den Menschen her, am anderen Ende der Welt gelandet sind. Das Schnorcheln in der Lagune in St-Gilles les-Bains war das tollste Erlebnis.

Das Korallenriff mit den zahlreichen bunten Fischen war einfach fantastisch. Außerdem haben wir die verschiedenen Kulturen auf der Insel kennengelernt, z.B. besichtigten wir einen Hindu-Tempel, der sehr farbenfroh gestaltet war. Ebenso lernten wir die Sitten auf der Insel kennen. Allein das andere Essen, was meistens aus Reis, viel Fleisch und Hülsenfrüchten besteht, und die alten kreolischen Häuser waren sehr interessant.

Natürlich haben wir zum Vulkan ’Piton de la Fornaise’ eine Wanderung gemacht. Zurzeit bricht der Vulkan aus, aber das ist für die Bevölkerung nicht gefährlich, da er mittig liegt und die Menschen dort nur an den Küsten leben. Außerdem haben wir an drei Tagen unsere Austauschschüler mit in die Schule begleitet. Dies war sehr interessant, da die Schüler und Lehrer ein ganz anderes Verhältnis haben. Die Unterrichtsatmosphäre ist generell auch viel lockerer.

Beim Abschied waren alle sehr traurig, teilweise haben sogar die Eltern geweint. Natürlich freuen sich alle auf den Gegenbesuch im Mai, was für die Franzosen ein ebenso aufregendes Erlebnis sein wird, da sie von einer idyllischen Insel in die Großstadt Düsseldorf kommen. Insgesamt war der Austausch eine riesige Erfahrung für uns und wir können dies nur weiter empfehlen.

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