Hamburg (dpa/tmn). Studenten sollten vor einem Auslandssemester klären, ob dort erbrachte Leistungen auch in Deutschland anerkannt werden. Das rät Elmar Symanowski, der für die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit in Hamburg tätig ist.

In den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen helfe hierbei das System der Kreditpunkte weiter. Diese sogenannten ECTS-Punkte sollen im Zuge der sogenannten Bologna-Reform als international vergleichbare Bewertungseinheit für Studienleistungen dienen. Studenten müssten sich außerdem frühzeitig nach Fristen und Verfahren erkundigen, die beim Organisieren eines Auslandssemesters zu beachten sind.

Neben den Bewerbungsfristen an der Gasthochschule zählten hierzu Abgabetermine der Formulare für die Anerkennung an der Heimatuni. Sprachprobleme müssten Studenten dagegen nicht unbedingt davon abhalten, zum Beispiel für ein Semester nach Japan oder Russland zu gehen. Im Normalfall werden Vorlesungen zwar in der jeweiligen Landessprache gehalten. Aber es gebe auch deutschsprachige Studiengänge im Ausland, erläutert ZAV-Berater Symanowski.

Manchmal würden auch englischsprachige Studiengänge in Ländern mit einer anderen Landessprache angeboten. An einigen Hochschulen gebe es sogar spezielle Kurse auf Englisch für ausländische Gaststudenten.

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