Koblenz (dpa/tmn).Viele Schüler haben nur eine vage Idee davon, welchen Beruf sie später ausüben wollen. Sie sagen dann zum Beispiel, sie wollten etwas mit Menschen machen oder etwas mit Medien, erklärt Hella Eiteneuer, Beraterin für akademische Berufe bei der Arbeitsagentur in Koblenz.

Genauere Vorstellungen hätten sie meist noch nicht, aber das sei auch völlig normal. In einer Beratung bei der Arbeitsagentur könne dann geklärt werden, welche Berufe oder Studiengänge passen könnten.

Die Jugendlichen sollten sich selbst fragen: "Was ist mir wichtig? Was muss ein Beruf mitbringen, damit meine Interessen abgedeckt sind?" Da die Orientierung Zeit braucht, sollten Schüler mindestens ein Jahr vor dem Abschluss anfangen, sich über ihre Berufswahl Gedanken zu machen.

Das rät Eiteneuer auf dem Portal frauenmachenkarriere.de des Bundesfamilienministeriums. Wer eine Ausbildung anstrebt, müsse dann auch schon mit dem Bewerben anfangen.

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