Ein Ausschnitt der Web-Seite "Fakebook", einer Aktion der Kinderhilfsorganisation "Save the Children".
Ein Ausschnitt der Web-Seite "Fakebook", einer Aktion der Kinderhilfsorganisation "Save the Children".

Ein Ausschnitt der Web-Seite "Fakebook", einer Aktion der Kinderhilfsorganisation "Save the Children".

Ein Ausschnitt der Web-Seite "Fakebook", einer Aktion der Kinderhilfsorganisation "Save the Children".

Hamburg (mue). Die Kinderhilfsorganisation "Save the children" hat eine ungewöhnliche Aktion gestartet und an Kinder und Jugendliche ein Fakebook-Startpaket verschickt. Denn die Organisation sorgt sich darum, dass immer mehr Kinder am Computer vereinsamen, keine richtigen Freunde mehr haben und ohne Betreuung nur noch online sind.

Diesen Kindern mangele es nicht an der Grundversorgung, sondern an der richtigen Betreuung und an Bildungschancen. Die Folge sei: Ein einsames Leben in der Online-Welt, fernab von wahren Freunden und  realen Aktivitäten.

Idee der Aktion: Elemente aus den Sozialen Netzwerken werden in die Wirklichkeit übersetzt. So waren in dem Startpaket kleine Postkarten zum Verschicken kleiner Statusmeldugnen, Kommentar- und Gefällt-mir-Sticker sowie Buttons zum Anheften mit dem aktuellen Beziehungsstatus zu finden. Außerdem lag dem Paket eine Tüte Samen bei, mit dem man mal nicht in Farmville, sondern in der realen Welt auf der Fensterbank Tomaten anpflanzen kann.

Auf der Aktionswebseite lassen sich auch Fakebook-Sammelkarten herunterladen: Zum Neustart deines analoges Netzes.

Save the Children ist die größte unabhängige Kinderrechtsorganisation der Welt. Sie engagiert sich in über 120 Ländern rund um den Globus. Die Organisation arbeitet für eine Welt, die jedes Kind respektiert und schätzt, eine Welt die Kindern zuhört und von ihnen lernt, und in der alle Kinder Hoffnung und Chancen haben.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer