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Das Wasser aus der Toilette fließt ab in die Kanalisation. Von dort geht es in ein Klärwerk.

Das Wasser aus der Toilette fließt ab in die Kanalisation. Von dort geht es in ein Klärwerk.

Andreas Fischer

Das Wasser aus der Toilette fließt ab in die Kanalisation. Von dort geht es in ein Klärwerk.

Jeder Mensch geht etwa sechs Mal am Tag aufs Klo. Was er dabei in der Toilette hinterlässt, wird runtergespült und ist weg. Das Wasser fließt dann in die Kanalisation unter der Erde.

Das ist zumindest bei uns so. In ärmeren Ländern haben viele Wohngebiete weder fließendes Wasser und Toiletten noch eine Kanalisation. Kot und Urin landen häufig auf der Straße oder in Gewässern. Dort vermehren sich Keime und Bakterien so stark, dass viele Menschen erkranken. Um auf diese hygienischen Probleme aufmerksam zu machen, wurde der 19. November zum "Welttoilettentag" ernannt.

Auch bei uns war es lange Zeit nicht selbstverständlich, dass jeder Haushalt über eine Toilette verfügt. Separate Badezimmer mit Toiletten und Wasserspülung gibt es erst seit ungefähr 120 Jahren.
 

Schon bei den Römern vor rund 2000 Jahren gab es eine Art Klo ohne Türen und Wände. Man saß einfach nebeneinander und unterhielt sich. Daher stammt übrigens auch der Ausdruck: "ein Geschäft machen". Während man beisammen saß, wurden tatsächlich Geschäfte abgeschlossen.

 Im Mittelalter hockten sich die Menschen meistens auf den Nachttopf und schütteten den Inhalt einfach aus dem Fenster auf die Straße.

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