Taschengeld
Auch der Umgang mit Geld will gelernt sein. Eigenes Taschengeld hilft euch dabei.

Auch der Umgang mit Geld will gelernt sein. Eigenes Taschengeld hilft euch dabei.

dpa

Auch der Umgang mit Geld will gelernt sein. Eigenes Taschengeld hilft euch dabei.

Düsseldorf. Lucas ist 14 Jahre alt und spielt seit fünf Jahren Schlagzeug. Er hat sogar ein eigenes Instrument, aber sein Schlagzeug ist eines für Anfänger. Deshalb träumt Lucas von einem besseren Modell und spart schon seit einem Jahr dafür. Trotzdem fehlt ihm immer noch eine ganze Menge Geld.

Vor der Erfindung des Geldes haben die Menschen ihre Waren miteinander getauscht – zum Beispiel drei Säcke Äpfel gegen ein Schwein. Es konnte aber vorkommen, dass niemand Äpfel haben wollte und derjenige, der Äpfel zum Tausch anbot, dadurch keine anderen Lebensmittel bekam.

Um das zu ändern, einigten sich die Kaufleute auf so genannte Zwischentauschmittel wie zum Beispiel Metalle, Perlen oder Muscheln. Mit diesen Zwischentauschmitteln konnten sie nun bezahlen, wenn sie etwas kaufen wollten. Sie waren sozusagen das erste Geld. Man sagt dazu auch Naturalgeld, denn es waren ja Gegenstände, die aus der Natur kamen.

Die ersten Geldstücke wurden um das Jahr 650 vor Christus in der heutigen Türkei erfunden. Damals wurde unter anderem mit Gold- und Silberstücken bezahlt, deren Wert sich nach ihrem Gewicht richtete.

Damit man die Gold- und Silberstücke nicht ständig neu wiegen musste, wurde in jedes Stück – je nach Gewicht – ein Zeichen geprägt. Diese geprägten Gold- und Silberstücke waren so praktisch, dass sie sich schnell auf der ganzen Welt verbreiteten. Die ersten Geldmünzen waren erfunden!

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