Uhrmachermeister Christian Beck dreht an der Turmuhr im thüringischen Kölleda. Aber warum?
Uhrmachermeister Christian Beck dreht an der Turmuhr im thüringischen Kölleda. Aber warum?

Uhrmachermeister Christian Beck dreht an der Turmuhr im thüringischen Kölleda. Aber warum?

dpa

Uhrmachermeister Christian Beck dreht an der Turmuhr im thüringischen Kölleda. Aber warum?

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird wieder die Zeit umgestellt. Zweimal im Jahr wird bei uns an der Uhr gedreht: Im Frühling um eine Stunde nach vorne und im Herbst wieder eine Stunde zurück. Man spricht auch von der Sommer- und Winterzeit. Doch warum gibt es überhaupt eine Zeitumstellung?

Erstmals machte sich 1784 Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, Gedanken zu einer möglichen Zeitumstellung. Es wird erzählt, dass er an einem schönen Morgen vom Klang der Kirchenglocken geweckt wurde. Er bemerkte, dass es draußen schon taghell war.

Da kam er auf die Idee, dass es doch gut wäre, wenn alle Menschen
bereits bei Sonnenaufgang geweckt werden: Im Sommer früher als
im Winter, weil es im Sommer ja früher hell wird. Dadurch könnte man das Tageslicht besser nutzen und Kerzen sparen.

Bis zur Umsetzung dieses Gedankens sollte allerdings noch einige Zeit vergehen. In Deutschland wurde die jetzt gültige Zeitumstellung von der Normalzeit - oder "Winterzeit" - auf die Sommerzeit im Jahr 1980 eingeführt. Ein wichtiger Grund war die Überzeugung, dass man mit dieser Regelung Energie sparen könnte. Das stimmt aber nicht.

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