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Juden in Jerusalem beim Gebet.

Juden in Jerusalem beim Gebet.

dpa

Juden in Jerusalem beim Gebet.

Das Judentum ist eine der fünf Weltreligionen.

Den jüdischen Glauben gibt es schon seit über 3.500 Jahren. Das Judentum ist die älteste, aber auch die kleinste Weltreligion: Etwa 14 Millionen Menschen auf der Welt sind Juden.

Wie die Christen glauben auch die Juden an einen einzigen Gott. Ein wichtiges Symbol des Judentums ist der Davidstern. Er ist benannt nach dem jüdischen König David, der vor ungefähr 3.000 Jahren lebte.

Die heilige Schrift der Juden ist der Tanach. In ihm stehen zum Beispiel die fünf Bücher Mose, die so genannte Thora.

Das Gotteshaus der Juden heißt Synagoge. Viele jüdische Männer tragen eine Kippa auf dem Hinterkopf. Das Käppchen bringt ihren Respekt vor Gott zum Ausdruck.

Für Juden ist der Samstag der wichtigste Tag der Woche. Er heißt "Sabbat", das bedeutet "Ruhetag". Am Sabbat dürfen Juden nicht arbeiten. Selbst Kochen und Autofahren sind verboten.

Juden sollen darauf achten, dass ihr Essen "koscher" ist. Dieses Wort ist hebräisch und bedeutet "rein". Juden essen zum Beispiel kein Schweinefleisch, und sie dürfen Fleisch nicht zusammen mit Milchprodukten zubereiten. Das ist im Tanach so festgelegt.

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