Schoenheit
Lange Hälse gelten in einem Teil Südostasiens als besonders schön. Deshalb werden Frauen nach alter Tradition schwere Messingringe umgelegt, die den Hals strecken.

Lange Hälse gelten in einem Teil Südostasiens als besonders schön. Deshalb werden Frauen nach alter Tradition schwere Messingringe umgelegt, die den Hals strecken.

dpa

Lange Hälse gelten in einem Teil Südostasiens als besonders schön. Deshalb werden Frauen nach alter Tradition schwere Messingringe umgelegt, die den Hals strecken.

Düsseldorf. Reporter Johannes Büchs lässt sich auf ein ganz besonderes Experiment ein: Er will Top-Model werden – zumindest auf einem Foto.

Außerdem fragt sich Reporter Johannes Büchs, was Schönheit eigentlich ausmacht. Diese Frage ist gar nicht so eindeutig zu beantworten. Das Schönheitsideal hat sich im Laufe der Zeit nämlich immer wieder verändert.

Zum Beispiel galten vor ein paar hundert Jahren kräftigere Frauen als äußerst attraktiv. Dicksein war ein Zeichen von Reichtum. Denn nur Reiche hatten genug Geld, um sich Essen im Überfluss zu leisten.

Auch für Männer gab es Schönheitsideale: bleiche Gesichter und lustige Perücken. Diese Perücken durften aber nur besser gestellte Männer wie Adelige oder Richter tragen.

Das Schönheitsideal hat sich aber nicht nur im Laufe der Zeit geändert, es ist auch von Land zu Land unterschiedlich. So findet man zum Beispiel in Myanmar in Südostasien Frauen mit sehr langen Hälsen schön. Darum bekommen schon junge Mädchen schwere Metallringe zwischen Schultern und Kiefer, um den Hals immer weiter zu strecken.

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