Fischkutter
Umweltschützer pochen auf mehr Schonung beim Fischfang. Foto: Ingo Wagner

Umweltschützer pochen auf mehr Schonung beim Fischfang. Foto: Ingo Wagner

dpa

Umweltschützer pochen auf mehr Schonung beim Fischfang. Foto: Ingo Wagner

Das Meer ist die größte Nahrungsquelle der Welt, denn dort leben unglaublich viele Arten von Fischen und anderen Meerestieren. Doch immer mehr Fischarten sind überfischt. Das bedeutet: Es werden zu viele Fische gefangen. Mehr, als nachwachsen können.

Nachhaltige Fangmethoden

Verschiedene Gütesiegel kennzeichnen Fischprodukte und frischen Fisch. Das blau-weiße MSC-Siegel zum Beispiel ist ein Gütezeichen, das Fisch kennzeichnet, der mit nachhaltigen Methoden gefangen wurde. Nachhaltig bedeutet in diesem Fall, dass Fischer nur so viele Fische einer Art fangen, wie auch nachwachsen können, und dass möglichst wenige Fische und andere Lebewesen als sogenannter Beifang in den Netzen landen.

Fischernetze können Korallenriffe zerstören

Leider sind solche Fangmethoden nämlich nicht die Regel. Außerdem zerstören manche Fischernetze Korallenriffe und Pflanzen und lassen keine Fische entkommen – selbst die nicht, mit denen die Fischer nichts anfangen können. Diese werden dann – meistens tot – wieder zurück ins Meer geworfen.

Erkennungsmerkmal für Käufer

Um etwas gegen solche Fangmethoden und die Überfischung zu unternehmen, wurde 1997 das Marine Stewardship Council (MSC) gegründet. Das ist eine Organisation, die sich weltweit für die nachhaltige und zertifizierte Fischerei einsetzt. Und diese Organisation vergibt auch das MSC-Gütesiegel. Durch dieses Siegel kann der Kunde im Laden erkennen, ob der Fisch, den er kauft, auf unbedenkliche Art gefangen wurde.

Mehr Informationen unter:
www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/

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