Euro_Geburtstag
Vor zehn Jahren, am 1. Januar 2002, wurden die Euro-Münzen und -scheine unters Volk gebracht.

Vor zehn Jahren, am 1. Januar 2002, wurden die Euro-Münzen und -scheine unters Volk gebracht.

NN

Vor zehn Jahren, am 1. Januar 2002, wurden die Euro-Münzen und -scheine unters Volk gebracht.

Berlin. Happy Birthday: Der Euro wird zehn Jahre alt. Eigentlich wäre das ja ein Grund zu feiern. Aber die meisten Länder der Europäischen Union sind nicht gerade in Party-Laune.

Einige Länder der Europäischen Union, in denen mit dem Euro gezahlt wird, haben hohe Schulden. Die Steuergelder, die sie von ihren Einwohnern bekommen, reichen teilweise nicht mehr aus, um alle Ausgaben zu decken.

Deshalb haben sich die Länder immer wieder Geld geliehen. Mittlerweile sind die Schulden so hoch, dass einige Euro-Länder sie nicht mehr aus eigener Kraft zurückzahlen können. Ihnen droht die Staatspleite.

Die stärkeren Euro-Länder wollen nun den Schwächeren mit Geld aushelfen und sie so vor einem Staatsbankrott schützen. Diesen Plan der europäischen Politiker nennt man auch den Euro-Rettungsschirm: So, wie ein Regenschirm vor Regen schützt, soll der Euro-Rettungsschirm die stark verschuldeten Euro-Länder vor der Pleite schützen.

Um den ärmeren Ländern helfen zu können, haben die europäischen Staaten gemeinsam eine Gesellschaft gegründet. Diese kann sich viel einfacher und billiger Geld leihen, als ein einzelnes Land das kann.

Die Gesellschaft verleiht das Geld dann an die verschuldeten Euro-Länder, wie zum Beispiel Griechenland, weiter. Die verschuldeten Staaten müssen dafür aber versprechen, dass sie in Zukunft sparsamer mit ihren Ausgaben sind und nicht mehr so viele Schulden machen.

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