Baby-Boom bei den Kegelrobben
Die Kegelrobbe ist Deutschlands größtes Raubtier.

Die Kegelrobbe ist Deutschlands größtes Raubtier.

dpa

Die Kegelrobbe ist Deutschlands größtes Raubtier.

Düsseldorf. Raubtiere gibt es auch in Deutschland. Das größte lebt im Wasser und kann bis zu 300 Kilogramm schwer werden: die Kegelrobbe. Am internationalen Tag des Artenschutzes stattet Reporterin Malin Büttner ihr einen Besuch ab.

Dass es in Deutschland Kegelrobben gibt, ist eine kleine Sensation, denn die Tiere waren hier lange Zeit ausgestorben. Wie es dazu kam?

Jeden Tag sterben rund 150 Arten aus

Auf der ganzen Welt leben heute etwa 1,8 Millionen bekannte Tier- und Pflanzenarten – Fachleute schätzen, dass es sogar noch viel mehr sind. Das könnte sich aber bald ändern, denn jeden Tag sterben rund 150 Arten aus.

Schuld sind die Menschen

Schuld daran sind vor allem wir Menschen: Wir verschmutzen die Umwelt, also die Lebensräume der Tiere und Pflanzen, holzen Wälder ab und bauen Straßen und Häuser, wo einmal Wiesen und Wälder waren. Außerdem rotten wir zum Beispiel durch starken Fischfang und Tierhandel immer mehr Arten aus. Und auch durch den Klimawandel können manche Tiere und Pflanzen in ihrer gewohnten Umgebung nicht mehr überleben.

Die Erhaltung der Artenvielfalt ist wichtig – das wissen auch Politiker. 1992 haben sie auf dem Erdgipfel der Vereinten Nationen abgesprochen und aufgeschrieben, wie man die Natur schützen kann.

Das Schreiben nennt sich Konvention über biologische Vielfalt. 190 Länder, darunter auch Deutschland, sind diesem Übereinkommen beigetreten.

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