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Wie alt sind die Menschen, die in Deutschland leben? Das ermitteln die Demografen.

Wie alt sind die Menschen, die in Deutschland leben? Das ermitteln die Demografen.

dpa

Wie alt sind die Menschen, die in Deutschland leben? Das ermitteln die Demografen.

Düsseldorf. Das Wort Demografie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Bevölkerungswissenschaft“. Demografen, also Bevölkerungswissenschaftler, zählen regelmäßig, wie viele Menschen in einem Land wie Deutschland leben und wie alt diese Menschen sind.

Wenn sie ihre Ergebnisse zusammengetragen haben, stellen die Demografen sie unter anderem in einer Grafik dar – in der sogenannten Bevölkerungspyramide. An dieser Bevölkerungspyramide kann man zum Beispiel ablesen, wie viele Männer und Frauen in Deutschland leben und wie alt sie sind.

Die Grafik bezeichnet man als Pyramide, weil sie früher – vor ungefähr 50 Jahren – noch wie eine Pyramide aussah: Ganz unten gab es viele junge Menschen, und ganz oben, also an der Spitze der Pyramide, nur noch ganz wenig alte Menschen.

Heute sieht die Bevölkerungspyramide gar nicht mehr wie eine Pyramide aus, denn es gibt in Deutschland immer weniger junge Menschen und immer mehr alte. Das liegt unter anderem daran, dass die Menschen heute länger leben, weil die medizinische Versorgung immer besser wird. Aber es liegt auch daran, dass die Deutschen weniger Kinder bekommen als früher.

Demografische Ergebnisse wie die sich verändernde Bevölkerungspyramide sind sehr wichtig für Politiker. Denn die müssen auf Veränderungen in der Bevölkerung reagieren. Sie müssen sich zum Beispiel überlegen, wovon Senioren künftig leben sollen. Wenn es nämlich immer mehr alte Menschen gibt, die eine Rente bekommen, aber immer weniger Junge, die in die Rentenkasse einzahlen, dann ist irgendwann nicht mehr genug Geld für die Rente da.

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