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Reporter Johannes Büchs (rechts) im Gespräch mit dem basketball-begeisterten Joel.

Reporter Johannes Büchs (rechts) im Gespräch mit dem basketball-begeisterten Joel.

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Reporter Johannes Büchs (rechts) im Gespräch mit dem basketball-begeisterten Joel.

Joel ist 14 Jahre alt und liebt Basketball. Sein größter Traum ist es, einmal in der Nationalmannschaft zu spielen und an den Paralympics teilzunehmen.

Joel ist seit seiner Geburt behindert und sitzt die meiste Zeit im Rollstuhl - auch beim Sport. Im Moment bereitet er sich mit seiner Mannschaft auf ein internationales Turnier vor. Dort will er besonders gut spielen und zeigen, dass er das Zeug zum Nationalspieler hat.

Die Paralympischen Spiele sind das größte Sportereignis für Menschen mit körperlicher Behinderung. Sie finden immer kurz nach den Olympischen Spielen statt - in derselben Stadt, in der die Olympischen Sommer- oder Winterspiele ausgerichtet wurden.

Um ihre Leistungen vergleichen zu können, werden die Sportler je nach Art ihrer Behinderung in so genannte Schadensklassen eingeteilt. Athleten, denen ein Bein oder ein Arm fehlt, starten zum Beispiel in einer anderen Klasse als blinde oder sehbehinderte Sportler.

Das Wort "paralympisch" kommt aus dem Lateinischen: "Para" bedeutet übersetzt "neben". Der Name Paralympische Spiele - oder kurz Paralympics - soll also die Nähe zu den Olympischen Spielen deutlich machen. Er wurde zum ersten Mal offiziell bei den Spielen in Seoul 1988 verwendet.

Die Idee des internationalen Wettkampfs für körperlich behinderte Sportler stammt von dem Arzt Sir Ludwig Guttmann. Als im Juli 1948 die Olympischen Spiele in London stattfanden, veranstaltete er parallel dazu die ersten Sportspiele für Rollstuhlfahrer.

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