So stellen sich die meisten das Aussehen von Indianern vor.  Foto: Tourism Saskatchewan/Kevin Hogarth
So stellen sich die meisten das Aussehen von Indianern vor. Foto: Tourism Saskatchewan/Kevin Hogarth

So stellen sich die meisten das Aussehen von Indianern vor. Foto: Tourism Saskatchewan/Kevin Hogarth

dpa

So stellen sich die meisten das Aussehen von Indianern vor. Foto: Tourism Saskatchewan/Kevin Hogarth

Wie sehen echte Indianer aus? Aus dem Fernsehen kennen wir sie mit langen geflochtenen Zöpfen, bunt bemalten Gesichtern, Federn auf dem Kopf, in Lederbekleidung und mit Pfeil und Bogen im Gepäck. Da leben Indianer in einem Tipi und reiten durch die Prärie.

Dass die Indianer gar keine Pferde kannten, bevor die ersten Einwanderer nach Amerika kamen, wissen die wenigsten. Was stimmt also von dem Bild, das wir von den Indianern haben?

Mehr als 500 Stämme

Indianer sind nicht gleich Indianer. Es gibt mehr als 500 Indianerstämme, die sich stark voneinander unterscheiden. Zum Beispiel die Cree ganz im Norden, die Cheyenne in der Mitte und die Hopi im Süden von Nordamerika. Manche Stämme waren früher sesshafte Bauern, andere zum Beispiel Jäger.

Die Bezeichnung

Wie das Wort Indianer entstanden ist, ist nicht eindeutig geklärt. Als Christoph Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, glaubte er, in Indien gelandet zu sein. Es könnte also sein, dass die Europäer die Ureinwohner, die sie trafen, deshalb „indios“ nannten. Das ist Spanisch und heißt auf Deutsch so viel wie Indianer. Es könnte aber auch sein, dass die Bezeichnung aus dem spanischen „en dio“ entstanden ist, was übersetzt „in Gott“ heißt.

In einem Brief an das spanische Königshaus berichtete Kolumbus nämlich davon, wie sehr ihn die Gottesfurcht der Ureinwohner beeindruckt hatte. Die Indianer selbst nennen sich „amerikanische Ureinwohner“ oder „Urvölker Amerikas“, weil sie als erste, nämlich schon lange vor den weißen Europäern, in Nordamerika lebten.

Indianischer Herkunft

Heute sind nur noch zwei Prozent der US-Amerikaner indianischer Herkunft. Die meisten leben in Städten und haben dort ganz normale Berufe, andere leben in Reservaten.

So nennt man die kleinen Landgebiete, die die Indianer nach den Auseinandersetzungen mit den europäischen Siedlern behalten durften. Dort verwalten sie sich selbst, und sie haben auch ihre eigenen Gesetze.

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