Immer wieder protestieren Menschen gegen die Nutzung von Atomkraft - wegen des gefährlichen Abfalls zum Beispiel.
Immer wieder protestieren Menschen gegen die Nutzung von Atomkraft - wegen des gefährlichen Abfalls zum Beispiel.

Immer wieder protestieren Menschen gegen die Nutzung von Atomkraft - wegen des gefährlichen Abfalls zum Beispiel.

dpa

Immer wieder protestieren Menschen gegen die Nutzung von Atomkraft - wegen des gefährlichen Abfalls zum Beispiel.

Atome sind überall. Alles auf der Erde (Luft, Menschen, Tiere, Pflanzen, Gegenstände) ist aus einzelnen Atomen zusammengesetzt. Atome sind ganz natürlich und völlig ungefährlich.

Es gibt aber Wissenschaftler, die stellen daraus Strom für die Steckdose her. Dazu spalten sie in Atomkraftwerken den Atomkern des Metalls Uran und erzeugen so Kernenergie. Der Nachteil dabei: Es entstehen für Mensch und Tier gefährliche radioaktive Strahlen. Sie zerstören Körperzellen und lösen Krankheiten wie Krebs aus.

In einem Atomkraftwerk kommen viele Gegenstände mit den Strahlen in Berührung, zum Beispiel Schutzkleidung und Putzlappen. Sie sind für Jahrhunderte verseucht. Deswegen landen sie nicht auf einer normalen Müllkippe, sondern - ebenso wie die alten Brennstäbe, die ganz besonders viel Strahlung haben - in speziellen Atommüll-Zwischenlagern, eines davon in der Kleinstadt Ahaus.

Hier sollen die Abfälle nur so lange bleiben, bis man eine endgültige Deponie gefunden hat. Die gibt es aber noch nicht, und das ist ein Problem. Denn keiner weiß wohin mit dem gefährlichen Material.

Viele Menschen wollen deshalb, dass die Kernkraftwerke nach und nach abgeschafft werden. Andere finden die Kernenergie gut, weil durch sie nicht so viel schädliches CO2 entsteht wie zum Beispiel bei der Stromgewinnung in einem Kohlekraftwerk.

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