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Der Pharmakonzern soll den Ärzten eine Umsatzbeteiligung von bis zu acht Prozent versprochen haben.

Der Pharmakonzern soll den Ärzten eine Umsatzbeteiligung von bis zu acht Prozent versprochen haben.

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Der Pharmakonzern soll den Ärzten eine Umsatzbeteiligung von bis zu acht Prozent versprochen haben.

Wuppertal. In Wuppertal wird gegen zwölf niedergelassene Ärzte und einen Ratiopharm-Vertreter ermittelt. Hintergrund: Seit Jahren hat die Staatsanwaltschaft Ulm im gesamten Bundesgebiet Mitarbeiter des Pharmakonzerns Ratiopharm und niedergelassene Ärzte im Visier. Der Vorwurf: Betrug und Bestechung beziehungsweise Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr.

Laut Staatsanwaltschaft sollen Ärzte dafür, dass sie ihren Patienten vornehmlich Ratiopharm-Produkte verschrieben, eine Umsatzbeteiligung von bis zu acht Prozent des Händlerpreises erhalten haben. Die etwa 2800  Verfahren der Ulmer Ermittlungsbehörde wurden jetzt gesplittet und an die einzelnen Staatsanwaltschaften abgegeben. spa 

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