Die Zulassung heißt nun Straßenverkehrsamt und will mehr Service für die Wuppertaler anbieten.

Umzug
Hier wird die Zulassungsstelle, die dann Straßeverkehrsamt heißt, ihren Service anbieten.

Hier wird die Zulassungsstelle, die dann Straßeverkehrsamt heißt, ihren Service anbieten.

Uwe Schinkel

Hier wird die Zulassungsstelle, die dann Straßeverkehrsamt heißt, ihren Service anbieten.

Barmen. Wer in Wuppertal in Zukunft sein Auto ummelden oder aber seinen Führerschein verlängern möchte, der kann dies in dem Gebäude an der Müngstener Straße 10 auf Lichtscheid erledigen. Die Zulassungsstelle zieht in der zweiten Januarhälfte von der Uellendahler Straße auf die Südhöhen um und ändert zugleich ihren Namen in Straßenverkehrsamt.

Jung: Zahlreiche Vorteile für die Wuppertaler

Für die Bürger, so versprechen Oberbürgermeister Peter Jung und Abteilungsleiterin Martina Grave unisono, wird der neue Standort sehr viele Verbesserungen bringen. Der Wartebereich ist modern gestaltet, die Wartezeit sollen verkürzt werden, der Zugang ist barrierefrei, die Diskretion soll besser gewährleistet sein und auch der Datenschutz – wichtig in manchen Fragen rund um den Führerschein – soll in den neuen Räumen besser sein.

„In dem alten Gebäude waren die Zustände nicht mehr tragbar“, erklärte Jung den Umzug. Für die etwa 50 städtischen Angestellten bedeutet der Umzug daher, dass sie nun erheblich bessere Arbeitsbedingungen haben werden.

„Es gibt bereits seit vielen Jahren Handlungsbedarf“, erklärte auch Kämmerer Johannes Slawig und wies darauf hin, dass das alte Gebäude an der Uellendahler Straße mittlerweile 35 Jahre alt ist. Eine Sanierung wäre die Stadt teuer gekommen und der Nutzen nicht optimal gewesen.

Das Gebäude ist von der Stadt ohnehin angemietet

Das Gebäude an dem neuen Standort ist dagegen von der Stadt gemietet – und dieser Mietvertrag läuft noch zehn Jahre. Bisher ist dort das Gebäudemanagement Wuppertal untergebracht, ein privates Callcenter ist bereits ausgezogen. Für die Stadt ist diese Lösung Lichtscheid daher auch sehr kostengünstig. Nach Einschätzung von Hans Uwe Flunkert, Chef des Wuppertaler Gebäudemanagements, soll sich die neue Lösung in etwa zehn Jahren amortisiert haben. Das Grundstück an der Uellendahler Straße will die Stadt verkaufen.

Auf 1600 Quadratmetern Gesamtfläche im ersten Obergeschoss des Gebäudes bietet die Stadt vermutlich ab dem 25. Januar sämtlichen Service rund um das Auto an. In Wuppertal werden täglich etwa 360 Fahrzeuge zugelassen, in der Stadt gibt es zirka 200 000 Autos.

Ein Bistro, in dem auch eine Aufruftafel angebracht werden soll, verkürzt Kunden zudem die Wartezeiten. Der TÜV hat in dem Haus ein Büro, Schildermacher und Versicherer werden dort ihre Dienstleistungen anbieten.

Am Freitag, 21. Januar, startet der Umzug. Am Montag, 24. Januar, wird die EDV getestet. An diesen Tagen ist die KfZ-Stelle geschlossen. Von den Tests hängt es ab, ob das neue Straßenverkehrsamt an dem, so Flunkert, „exzellenten Standort“ dann geöffnet wird. Ohne die EDV, so stellt Martina Grave klar, geht allerdings gar nichts.