Die Staatsanwaltschaft wirft zwei 37 und 29 Jahre alten Männern die Misshandlung von Zoo-Praktikantinnen vor.

Kündigung nach Skandal im Rinderrevier: Gestern einigten sich die Stadt und ein langjähriger Tierpfleger auf einen Vergleich. Der 37-Jährige - er war seit 1993 im Zoo tätig - hat längst Haus- und Geländeverbot.
Kündigung nach Skandal im Rinderrevier: Gestern einigten sich die Stadt und ein langjähriger Tierpfleger auf einen Vergleich. Der 37-Jährige - er war seit 1993 im Zoo tätig - hat längst Haus- und Geländeverbot.

Kündigung nach Skandal im Rinderrevier: Gestern einigten sich die Stadt und ein langjähriger Tierpfleger auf einen Vergleich. Der 37-Jährige - er war seit 1993 im Zoo tätig - hat längst Haus- und Geländeverbot.

Uwe Schinkel

Kündigung nach Skandal im Rinderrevier: Gestern einigten sich die Stadt und ein langjähriger Tierpfleger auf einen Vergleich. Der 37-Jährige - er war seit 1993 im Zoo tätig - hat längst Haus- und Geländeverbot.

Wuppertal. Im Skandal um die mutmaßliche Misshandlung  von Praktikanten im Wuppertaler Zoo hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Zwei ehemaligen Pflegern aus dem Afrika-Gehege werden gemeinschaftliche Freiheitsberaubung, versuchte Nötigung, versuchter sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen und gefährliche  Körperverletzung vorgeworfen.

Laut Anklage sollen die beiden 37 und 29 Jahre alten Männer zwischen 2004 und 2007 ihre Mitarbeiterinnen unter anderem gefesselt und zu schamverletztenden Fotos genötigt haben. Wie berichtet, war den beiden langjährigen Zoo-Mitarbeitern seitens der Stadt gekündigt worden. Im arbeitsrechtlicheen Prozess stimmten die Ex-Mitarbeiter einem Vergleich zu. Die vakanten Stellen im Afrika-Gehege sind mittlerweile neu besetzt. Die Stadt hat zudem bessere Kontrollmechanismen im Umgang mit Praktikanten - nicht nur im Zoo - angekündigt.

Das Amtsgericht hat noch nicht über die Zulassung der Anklage entschieden.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer