Die Culinaria ist der heißeste Kandidat für das Restaurant auf Stelzen. Doch noch fehlen die Unterschriften.

Im Zoo sind bereits dort Bäume gefällt, wo später das neue Zoo-Restaurant stehen soll. Im Hintergrund zu sehen: das Elefantengehege.
Im Zoo sind bereits dort Bäume gefällt, wo später das neue Zoo-Restaurant stehen soll. Im Hintergrund zu sehen: das Elefantengehege.

Im Zoo sind bereits dort Bäume gefällt, wo später das neue Zoo-Restaurant stehen soll. Im Hintergrund zu sehen: das Elefantengehege.

So soll das neue Zoo-Restaurant mit großzügiger Terrasse aussehen – und das schon ab diesem Sommer. Simulation: Stadt Wuppertal

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Im Zoo sind bereits dort Bäume gefällt, wo später das neue Zoo-Restaurant stehen soll. Im Hintergrund zu sehen: das Elefantengehege.

Wuppertal. Die Suche nach einem neuen Pächter für die Zoo-Gastronomie ist offensichtlich beendet. Zwar gibt es weder vom Gebäudemanagement der Stadt noch von der Culinaria eine Bestätigung, aber beide scheinen sich in den entscheidenden Punkten geeinigt zu haben. „Wir haben bisher noch keine Absage erhalten“, sagt Carsten vom Bauer, Geschäftsführer der Culinaria, vielsagend. „Wir haben einen neuen Pächter gefunden, aber mit ihm vereinbart, dass wir den Namen erst nennen, wenn der Vertrag unterschrieben ist“, sagt Hans-Uwe Flunkert, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Wuppertal.

Nach den Sommerferien soll das neue Restaurant eröffnen

Die Vertragsunterzeichnung steht bevor, denn nach den Sommerferien soll das neue Zoo-Restaurant eröffnet werden. Es wird in einer Modulbauweise errichtet und auf bis zu fünf Meter hohe Stelzen gestellt, so dass die Besucher von der Terrasse den Blick auf das Elefantengehege werfen können.

Und das soll auch in den Abendstunden möglich sein, wenn der Zoo geschlossen ist. „Das war eine Bedingung, die wir den Bewerbern gestellt haben. Wenn abends jemand zum Essen kommt, der sonst nicht in den Zoo geht, dann kommt der vielleicht sonntags mit der Familie wieder“, hofft Flunkert. Zoodirektor Dr. Arne Lawrenz sei ein Befürworter dieser Idee.

Stadt verspricht sich höhere Einnahmen

Über höhere Einnahmen aus der Gastronomie verspricht sich die Stadt einen finanziellen Schub für das Projekt „Grüner Zoo 2020“. In den vergangenen Jahrzehnten war die Gastronomie die Schwachstelle, die den Zoo viele Besucher kostete. Das kulinarische Angebot ging nicht über Bockwurst und Pommes frites hinaus.

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit mit dem ehemaligen Pächter gibt es aktuell eine Zwischenlösung. Doch den erhofften großen Qualitätssprung verspricht sich die Stadt von ihrem künftigen Pächter. Diesen Anspruch könnte die Culinaria erfüllen, die sich als Gastronomiebetrieb in der Stadthalle und mit der Brasserie am Opernhaus einen guten Namen in Wuppertal gemacht hat.

» Umfrage: Finden Sie es gut, dass das Zoo-Restaurant abends öffnen soll?

www.wz-wuppertal.de

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