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Bis zuletzt war die Monet-Ausstellung gut besucht. Die Besucher sollen von der Razzia während des laufenden Betriebs nichts mitbekommen haben.

Bis zuletzt war die Monet-Ausstellung gut besucht. Die Besucher sollen von der Razzia während des laufenden Betriebs nichts mitbekommen haben.

Andreas Fischer

Bis zuletzt war die Monet-Ausstellung gut besucht. Die Besucher sollen von der Razzia während des laufenden Betriebs nichts mitbekommen haben.

Wuppertal. Am 25. Februar hatte der Zoll Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens überprüft, das für die Monet-Ausstellung engagiert worden war. Jetzt steht laut Stadt fest: Der Zoll hat mehrere Fälle von Schwarzarbeit und Leistungsbetrug festgestellt.  

Insgesamt wurden im Von der Heydt-Museum 13 Sicherheitsleute kontrolliert. Wie das Hauptzollamt Düsseldorf mitteilt, waren zwei von ihnen nicht zur Sozialversicherung angemeldet. Fünf Mitarbeiter sollen parallel Sozialleistungen bezogen haben. Gegen einen weiteren Beschäftigten besteht der Verdacht des Leistungsbetrugs durch ein nicht angemeldetes Gewerbe. Außerdem sollen mehrere Angestellte der Sicherheitsfirma nicht ausreichend ausgebildet sein. Laut Zollamt fehlen Nachweise über die  notwendige Sicherheits- und Wachschutzprüfung.

Der Kunst- und Museumsverein hatte die Sicherheitsfirma für die Dauer der hochkarätigen, international beachteten Ausstellung engagiert. Kulturdezernent Matthias Nocke reagierte mit den Worten: "Stadt und Museumsverein haben alles getan, um für die Bewachung der wertvollen Monet-Ausstellung kompetentes und zuverlässiges Sicherheitspersonal zu verpflichten. Im Rahmen der Ausschreibung waren alle Pflichten des Auftragnehmers unmissverständlich geregelt. Dazu gehörte selbstverständlich auch die tägliche Kontrolle der eingesetzten Sicherheitskräfte und die Einhaltung sämtlicher Rechtsvorschriften. Wir müssen nun sehen, welche Konsequenzen wir bei künftigen Verpflichtungen aus den Beanstandungen ziehen müssen." vezi

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