Wolken
Dunkle Wolken in NRW als Vorboten von "Xaver": Sturm und Schnee soll der Orkan mit sich bringen.

Dunkle Wolken in NRW als Vorboten von "Xaver": Sturm und Schnee soll der Orkan mit sich bringen.

Wuppertal und die umliegenden Städte kommen bei Xaver wohl glimpflich davon: Orange bedeutet auf der Unwetter-Karte des Deutschen Wetterdienstes lediglich Sturmböen bis 85 Stundenkilometer.

dpa, Bild 1 von 2

Dunkle Wolken in NRW als Vorboten von "Xaver": Sturm und Schnee soll der Orkan mit sich bringen.

Wuppertal. Das Sturmtief Xaver, das seit dem Mittag vor allem über Norddeutschland hinwegfegt, ist auch in Wuppertal zu spüren. Wie der Deutsche Wetterdienst am Nachmittag bekanntgab, ist am Abend zwischen 17 und 20 Uhr mit einem starken Gewitter und schweren Sturmböen über Wuppertal zu rechnen. Dabei seien in Böen Windgeschwindigkeiten um 95 Stundenkilometer zu erwarten.

Die Stadtverwaltung hat ebenfalls am Nachmittag davor gewarnt Wuppertals Wälder und Parks zu betreten. Es sei mit herabstürzenden Ästen, später vielleicht auch mit umstürzenden Bäumen zu rechnen. "Besonders die flach wurzelnden Fichten sind gefährdet", erklärte Albert Vosteen, Leiter der städtischen Forstabteilung. Die Laubbäume - inzwischen weitgehend ohne Blätter - seien dagegen sicherer.

Bereits am Donnerstagmorgen hatte der Deutsche Wetterdienst für den gesamten Tag und die kommende Nacht vor Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten bis zu 85 Stundenkilometern gewarnt. Verglichen mit den Prognosen für die Nord- und Ostseeküste ist das aber harmlos: Dort wurde vor Böen mit bis zu 160 Stundenkilometern gewarnt. Auch der Ratschlag, nicht das Haus zu verlassen, gilt nicht in Wuppertal.

Dafür ist auch in Wuppertal mit dem ersten Schnee dieses Winters zu rechnen. Die Schneefallgrenze sinkt in der kommenden Nacht bis ins Flachland. Für Freitag sind aber wieder Tageshöchsttemperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt vorhergesagt.

Große Sturmschäden gab es im Bergischen zuletzt 2007 durch das Orkantief Kyrill. Windböen mit weit über 100 Stundenkilometern deckten seinerzeit Häuser ab und vernichteten ganze Waldabschnitte. esk

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