Der erste Blick in das sanierte Stadtbad zeigt viele neue Details, aber auch den unverwechselbaren Charakter.

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Die Schwimmarena sucht in Europa ihresgleichen. In alter Optik erstrahlt das Lehrbecken, völlig neu die Salzgrotte.

Die Schwimmarena sucht in Europa ihresgleichen. In alter Optik erstrahlt das Lehrbecken, völlig neu die Salzgrotte.

Die Schwimmarena sucht in Europa ihresgleichen. In alter Optik erstrahlt das Lehrbecken, völlig neu die Salzgrotte.

Uwe Schinkel, Bild 1 von 2

Die Schwimmarena sucht in Europa ihresgleichen. In alter Optik erstrahlt das Lehrbecken, völlig neu die Salzgrotte.

Wuppertal. Hell, frisch, modern und doch an vielen Stellen unverkennbar "unsere gute alte Schwimmoper". Das war der Eindruck, den am Freitag Vorabgäste aus Politik und Sport beim ersten Rundgang durch die sanierte Schwimmoper mitgenommen haben.

Vier Wochen vor der offiziellen Eröffnung fehlen zwar noch Ausstattungsgegenstände und auch die Skulptur "Die Sitzende" von Henry Moore, die in der ehemaligen Eingangshalle einen neuen Platz finden wird, aber Bad und Sanitärbereiche präsentieren sich bereits einladend.

Während Schulen und Vereine künftig den rechten alten Aufgang benutzen werden, um in die Sammelumkleiden im zweiten Stock zu kommen, geht es für andere Badegäste durch die neue Eingangshalle über Treppen oder per Fahrstuhl nach oben. Hier ist alles weiß getüncht, während in der Eingangshalle die beigen Klinker weiter dominieren.

Alt neben neu, das ist ohnehin das Motto, unter dem der denkmalgeschützte Bau so funktionell wie möglich saniert wurde. Während das Lehrschwimmbecken die gleiche Fliesenoptik erhielt wie zuvor und auf allen Böden weiter kleine Mosaikfließen liegen, sind die Duschen und Umkleideräume neu aufgeteilt und gestaltet. In Rot setzen sie auch farblich einen neuen Akzent. Keine Spur mehr von der alten Schmuddeloptik.

"Es gibt niemanden, der nicht begeistert ist."

Michael Borbecker, Badleiter, über die Reaktionen beim städtischen Bäderpersonal.

Stolz berichtet Gertrud Finger, Projektleiterin beim Gebäudemanagement, dass man viele Wünsche von Wuppertalern verwirklichen konnte. Dazu gehöre die Salzgrotte im Saunabereich, mit Wänden aus echten Salzsteinen genauso wie Wasserspeier und Massagedüsen im Nichtschwimmerbereich oder die leicht verlegten Treppen ins große Becken. Die Schwimmhalle mit ihren jetzt weiß gestrichenen hoch aufragenden Tribünen ist weiter die eigentliche Attraktion dieses einzigartigen Bauwerks. Im November 2010 sollen dort erstmals die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften stattfinden.

4,50 Euro wird das Eintrittsticket für Erwachsene in die Schwimmoper künftig kosten. Sie gehört neben den Gartenhallenbädern zu den Wuppertaler Kategorie-I-Bädern. 70 Euro pro Monat kostet die Abo-Karte, mit der Sauna, Fitness- und Schwimmbadbereich komplett genutzt werden können.

Eröffnungsfeier ist am 25. März, der erste Probebadetag am 28. März.

"Wir hatten heute hier die erste Mitarbeiterversammlung. Es gab niemanden, der nicht begeistert war", freut sich der alte und künftige Badleiter Michael Borbecker über das neue Bad.

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