Wuppertal ist seit 1964 mit dem Berliner Bezirk Schöneberg verbunden.

Der von den Wuppertaler Lehrern Georg Frericks und Manfred Dahlhaus initiierte Schüleraustausch ist bis heute lebendig. 2013 waren Schöneberger Schüler zu Gast in Wuppertal und wurden auch im Rathaus empfangen.Der Berliner Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg ist Wuppertals Partnerstadt – und hat Weltgeschichte gesehen...
Der von den Wuppertaler Lehrern Georg Frericks und Manfred Dahlhaus initiierte Schüleraustausch ist bis heute lebendig. 2013 waren Schöneberger Schüler zu Gast in Wuppertal und wurden auch im Rathaus empfangen.Der Berliner Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg ist Wuppertals Partnerstadt – und hat Weltgeschichte gesehen...

Der von den Wuppertaler Lehrern Georg Frericks und Manfred Dahlhaus initiierte Schüleraustausch ist bis heute lebendig. 2013 waren Schöneberger Schüler zu Gast in Wuppertal und wurden auch im Rathaus empfangen.Der Berliner Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg ist Wuppertals Partnerstadt – und hat Weltgeschichte gesehen...

1963 sprach John F. Kennedy vor dem Schöneberger Rathaus den historischen Satz „Ich bin ein Berliner“

Heutige Berlin-Touristen kennen in Schöneberg vor allem das Kaufhaus des Westens.

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Der von den Wuppertaler Lehrern Georg Frericks und Manfred Dahlhaus initiierte Schüleraustausch ist bis heute lebendig. 2013 waren Schöneberger Schüler zu Gast in Wuppertal und wurden auch im Rathaus empfangen.Der Berliner Stadtbezirk Tempelhof-Schöneberg ist Wuppertals Partnerstadt – und hat Weltgeschichte gesehen...

Wuppertal. Georg Frericks und Manfred Dahlhaus wollten ihren Schülern die Welt zeigen. Über eine Annonce suchten die Musiklehrer der Pina-Bausch-Gesamtschule 2011 einen Austauschpartner für ihr Schulorchester. Nach ein paar Wochen meldete sich ein Lehrer der Grundschule Stechlinsee – aus der Wuppertaler Partnerstadt Tempelhof-Schöneberg, einem Bezirk von Berlin. „Das war reiner Zufall. Mir war erst gar nicht bewusst, dass da eine Partnerschaft besteht“, erinnert sich Frericks und lacht.

Mittlerweile pflegen die Schulen einen engen Kontakt. 2012 machte sich das Wuppertaler Schulorchester zum ersten Mal auf den Weg nach Berlin. Neben einem Konzert für die Gastgeber standen auch Führungen durch den Bezirk auf dem fünftägigen Programm. „Die meisten Schüler waren zum ersten Mal in Berlin. Für die war das eine tolle Erfahrung“, sagt Frericks heute.

Serie: Wuppertals Partnerstädte

Schöneberg wurde 1920 in die Stadt Berlin eingemeindet. Heute wirkt der Bezirk mit seinen Galerien, Cafés und Theatern großstädtisch bunt. Zum Einkaufsbummel laden der Flohmarkt auf dem Nollendorfplatz oder das Kaufhaus des Westens (Kadewe) am Wittenbergplatz. Am südlichen Ende des Viertels erhebt sich der sogenannte Insulaner – ein Hügel, der aus Kriegstrümmern entstanden ist.

„Berlin ist natürlich viel größer als Wuppertal. Aber ich finde, kulturell haben wir auch einiges zu bieten“, erklärt Frericks. Durch den Austausch könnten die Kinder viel lernen: „Ich habe als Jugendlicher selbst viele Orchesterreisen gemacht und viele Länder und Menschen kennengelernt. Das ist eine unglaubliche Motivation.“ Auch deshalb komme ein Teil der Wuppertaler Schüler in Gastfamilien unter: „Die Gastfreundschaft war überwältigend. Die Schüler haben viele neue Freundschaften geknüpft.“

Gemeinsames Konzert zu 50 Jahren Städtepartnerschaft

Nach einem Gegenbesuch der Berliner wurde im Juni dieses Jahres das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft im Schöneberger Rathaus gefeiert. „Das gemeinsame Konzert unserer Orchester war mein absoluter Höhepunkt“, erinnert sich Frericks. 32 Wuppertaler aus den Jahrgangsstufen 5 bis 10 hatten die gemeinsamen Stücke mehrere Monate lang geprobt. „Das Zusammenspielen hat wunderbar geklappt. Das machen wir sicher noch mal“, sagt Frericks.

Für den Erfolg des Austauschs spreche nicht zuletzt der rege Zulauf zum Orchester. Zwar wollen die Vohwinkeler Lehrer auch Austausche mit anderen Partnerstädten etablieren. „Zunächst wären wir aber sehr froh, wenn sich der Kontakt mit dem Berliner Orchester verfestigt. Wir erhalten viel Unterstützung und wollen den Austausch weiterleben“, so Dahlhaus.

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