Der NRW-Landesvorsitzende sorgte für großen Andrang beim FDP-Neujahrsempfang.

Politik
Gruppenbild mit Hoffnungsträger: FDP-Star Christian Lindner (2. v. re.) war am Samstag beim Neujahrsempfang der Wuppertaler Liberalen zu Gast und hielt eine fulminante Rede. Hier umrahmen ihn (v. li.) Ratsfraktions-Chef Jörn Suika, Kreisverbandsvorsitzender Marcel Hafke und der Bundestagsabgeordnete Manfred Todtenhausen.

Gruppenbild mit Hoffnungsträger: FDP-Star Christian Lindner (2. v. re.) war am Samstag beim Neujahrsempfang der Wuppertaler Liberalen zu Gast und hielt eine fulminante Rede. Hier umrahmen ihn (v. li.) Ratsfraktions-Chef Jörn Suika, Kreisverbandsvorsitzender Marcel Hafke und der Bundestagsabgeordnete Manfred Todtenhausen.

Andreas Fischer

Gruppenbild mit Hoffnungsträger: FDP-Star Christian Lindner (2. v. re.) war am Samstag beim Neujahrsempfang der Wuppertaler Liberalen zu Gast und hielt eine fulminante Rede. Hier umrahmen ihn (v. li.) Ratsfraktions-Chef Jörn Suika, Kreisverbandsvorsitzender Marcel Hafke und der Bundestagsabgeordnete Manfred Todtenhausen.

Wuppertal. Totgesagte leben länger? Was die FDP angeht, scheint die Niedersachsen-Wahl am gestrigen Sonntag diese alte Regel bestätigt zu haben. Christian Lindner, einer der Stars der Liberalen, hatte es Samstag beim Neujahrsempfang der Wuppertaler Freidemokraten bereits vorausgesehen: „Dass Sie alle zu uns gekommen sind, ist ein gutes Zeichen“, rief Lindner den mehr als 400 Gästen in der überfüllten VillaMedia zu. „Es ist das deutliche Signal: Deutschland braucht weiter eine liberale Partei.“

Vielleicht war es aber auch nur die Neugier, den schon als künftigen FDP-Chef gehandelten Lindner mal aus der Nähe zu erleben, die so viele Gäste angelockt hatte. Der Gast enttäuschte sein Publikum jedenfalls nicht: Mit einer rhetorisch fulminanten Rede brach Lindner eine Lanze für die FDP als letzte verbliebene Partei des Mittelstands und der bürgerlichen Werte. „Das war stark!“ – solche Kommentare machten die Runde, nachdem Lindner etwa die jüngsten Steinbrück-Fettnäpfchen geschliffen seziert und das Gespenst eines rot-grünen Bevormundungs-Staates heraufbeschworen hatte.

Zuvor hatten der Kreisvorsitzende Marcel Hafke, Ratsfraktionschef Jörn Suika und der Bundestagsabgeordnete Manfred Todtenhausen („Liebe Freunde der Freiheit“) das Wort. Sie mahnten etwa an, dass die Landesregierung zum Stärkungspakt stehen und Wuppertal beim Ausbau der U-3-Betreuungsplätze unterstützen müsse. Die FDP kann weiterhin Wahlen gewinnen, lautete die trotzige Botschaft des Tages. Dass es bei der Niedersachsen-Wahl am Ende etwa zehn Prozent werden würden, das wagte allerdings nicht einmal Lindner zu hoffen. fl

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