Im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld kam es am Freitagmittag zu einem SEK-Einsatz mit tödlichem Ausgang. Eine Mordkommission aus Essen sichert die Beweise.

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Bild vom Tatort.

Bild vom Tatort.

Holger Battefeld

Bild vom Tatort.

Wuppertal. Im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld kam es am Freitagmittag zu einem SEK-Einsatz. Dabei wurde ein Wuppertaler offenbar durch den Schuss eines Polizisten tödlich verletzt.

Wie die Polizei mitteilt, ereignete sich der Vorfall um 12.15 Uhr an der Opphofer Straße, als Spezialeinsatzkräfte der Polizei im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens einen Mann festnehmen wollten. Bei der Festnahme wurde der Gesuchte durch einen Schuss tödlich verletzt, so die Ermittler. 

Wieviele Schüsse abgegeben wurden und ob der oder die Tatverdächtigen das Feuer erwiderten, ist bislang noch unklar. Auch weitere Einzelheiten zur Identität des Mannes und den Hintergründen sind aus ermittlungstaktischen Gründen bislang nicht bekannt. Der Getötete war aber polizeibekannt, so ein Sprecher der Polizei gegenüber unserer Redaktion. Möglicherweise war er Mitglied einer Rockergang.

Aus Gründen der Neutralität übernimmt die Polizei Essen als große Behörde der Region die weitere Bearbeitung des Falles. Die Beamten haben eine Mordkommission gebildet, die in Wuppertal die Spurensicherung aufgenommen hat. Noch bis in die Abendstunden ist dafür der Tatort abgesperrt. "Auch der Bereich vor dem Haus ist vor Schaulustigen gesichert", erklärt der Essener Polizeisprecher Peter Elke. Bewohner des Mehrfamilienhauses können aller Voraussicht nach in ihren Wohnungen bleiben.

Die Polizei konzentriert sich jetzt zunächst ausschließlich auf die Frage, wer den tödlichen Schuss abgegeben hat. "Das wird nicht ohne Grund geschehen sein", sagt Peter Elke. Die Polizei zieht  das SEK hinzu, wenn sie am Tatort eine Gefahr für Bevölkerung und Einsatzkräfte vermuten, etwa weil die Verdächtigen bewaffnet sein könnten. neuk/jp

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