RTL suchte gestern in Barmen nach Kandidaten für „Deutschland sucht den Superstar“.

Kai-Uwe Peters war Mitglied in einer Band. Nun will er sich bei DSDS beweisen.
Kai-Uwe Peters war Mitglied in einer Band. Nun will er sich bei DSDS beweisen.

Kai-Uwe Peters war Mitglied in einer Band. Nun will er sich bei DSDS beweisen.

Anna Schwartz

Kai-Uwe Peters war Mitglied in einer Band. Nun will er sich bei DSDS beweisen.

Wuppertal. Drei Trucks stehen auf dem Alten Markt, ein riesiges Zelt, mehrere Pavillons, davor eine Menschentraube. An vielen Ecken stimmen Menschen ein Lied an – sie singen sich warm. Aufregung liegt in der Luft. Denn der Fernsehsender RTL ist wieder auf der Suche nach Talenten für eine der bekanntesten Castingshows Deutschlands: Deutschland sucht den Superstar. Gestern hat das Produktionsteam in Wuppertal Halt gemacht.

„Meine Kleine kann super singen!“

Sevgi Schulte hätte gerne seine Tochter beim Casting gesehen – sie ist aber noch zu jung

„Meine Beine sind wie Pudding“, sagt Agnes Karbowski. Sie ist sichtlich nervös, ihre Hände zittern. Der Ausflug zum Castingtruck ist eher spontaner Natur: „Ich wollte eigentlich nur meine Freundin begleiten“, sagt sie, „aber sie wollte nicht alleine rein.“

Ein Absperrband trennt Trucks und Pavillons, Fernsehteam und Kandidaten von den Schaulustigen. Und das sind einige: Viele hoffen, einen Blick auf Dieter Bohlen werfen zu können. „Ist Dieter auch da?“, fragt ein kleiner Junge in die Menge. Der berühmte Musikproduzent sowie Musiker und für seine harte Kritik gefürchtete Juror ist allerdings nicht mit nach Wuppertal gekommen.

Auch von den Kandidaten und ihren ersten Versuchen, ein Superstar zu werden, ist wenig zu sehen. Denn das Vorsingen findet in den großen Lastwagen statt, mit einigen Musikredakteuren und Produzenten der Sendung.

Auch die junge Frau, die eine Tanzeinlage einlegt, zielstrebig in Richtung der Trucks geht und über die Absperrung klettert, kommt nicht weit: Sie wird sofort vom Team des Senders abgewiesen. „Bitte gehen Sie zur Anmeldung“, sagt einer der Mitarbeiter und zeigt zum Pavillon, an der sich eine Schlange gebildet hat.

Bessere Chancen hat vielleicht Kai-Uwe Peters: „Meine ganze Familie macht Musik. Ich war schon einmal bei der Sendung X-Factor – habe es aber nicht geschafft.“ Mit seiner Gitarre in der Hand stimmt er das Lied „Stand by me“ an – und andere Kandidaten singen mit. Die Stimmung ist ausgelassen: Ganz offensichtlich verbindet die Musik die vielen Menschen am Alten Markt.

Die Teilnahme ist erst ab 16 Jahren möglich

Auch viele Mütter, die ihre Kinder anmelden wollen, sind da. Weil die Teilnahme an der Sendung aber erst ab dem 16. Lebensjahr erlaubt ist, werden sie abgewiesen. „Schade“, sagt Sevgi Schulte, „meine Kleine kann super singen!“

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