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Wuppertal. Sie erinnern an Opfer des Nationalsozialismus und gehen auf ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig zurück: Stolpersteine weisen auf Menschen hin, die an der Adresse zu Hause waren, bevor sie in der NS-Zeit verschleppt und umgebracht wurden.

Wie der Wuppertaler Verein der Aktion meldet, werden am Montag, 1.März, im Stadtgebiet 16 neue Stolpersteine als Gedenktafeln verlegt - etwa an der Hellerstraße 11 (um 14 Uhr), an der Kleinen Klotzbahn 12 (14.45 Uhr), an der Luisenstraße 124 (15.15 Uhr) sowie an der Briller Straße 34 (16Uhr) und an der Von-der-Tann-Straße 1 (16.30 Uhr).

Erinnert wird an die 1941 und 1942 deportierten Familien Ursell, Israel, Zuckermann, Hirschberg, Inow und Kann. Sie wurden größtenteils vom Bahnhof Steinbeck aus nach Theresienstadt, Izbica, Minsk und Lodz gebracht. Biographien der Familien sind im Gedenkbuch der Begegnungsstätte Alte Synagoge zu finden.

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