Lesestoff mit Lokalkolorit ist in allen Buchhandlungen gefragt.

Lesestoff mit Lokalkolorit ist in allen Buchhandlungen gefragt.
Zum Fest werden gerne auch mal Bücher verschenkt.

Zum Fest werden gerne auch mal Bücher verschenkt.

dpa

Zum Fest werden gerne auch mal Bücher verschenkt.

Wuppertal. Von wegen, Bücher und Lesen sind nichtmehr zeitgemäß: Schon kurz nach Öffnung sind die Wuppertaler Buchhandlungen vor Weihnachten so gut besucht, dass die Inhaber und das fachkundige Personal kaum Zeit haben, unsere Fragen nach Tipps und Trends zu beantworten.

Doch von Kerstin Hardenburg, Inhaberin des Glücksbuchladens an der Friedrichstraße, erfuhren wir, dass Daniel Kehlmanns neuester Titel „Tyll“ ganz oben auf der Wunschliste steht. Und „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky hat vor allem die Herzen der Damen erobert.

Aber, was ist mit Büchern über Wuppertal? Da bekommen die Buchhändler fast schon glänzende Augen: „Also, das neue Wimmelbuch für Kinder ist sehr gefragt, und dann die Neuerscheinung aus der Wuppertaler Köndgen-Edition über die wilden 60er Jahre verkaufen sich sehr gut“, so Michael Kozinowski, Chef der Mackensen-Buchhandlung auf der Friedrich-Ebert-Straße.

Die „55 Gründe, Wuppertal zu lieben“ wollen ebenfalls viele Wuppertaler kennen lernen, und Kozinowski hat noch festgestellt. „Die Kunden lassen sich gern beraten und bedanken sich anschließend herzlich.“

„Solche Titel wie das Wimmelbuch, die wilden 60er Jahre und auch der prächtige Bildband „Wuppertal, so wie es war“ aus dem Düsseldorfer Droste-Verlag haben bisher gefehlt und sind sehr gefragt“, verrät Bernhard Rohde von der auf Reiseführer spezialisierten Buchhandlung Baedecker auf der Friedrich-Ebert-Straße. Deren Kunden interessieren sich jetzt im Winter vor allem für Südostasien. „Aber die Menschen denken auch schon an den Sommerurlaub an Nord- und Ostsee und wollen auch solche Reiseführer verschenken“, so Bernhard Rohde.

In Vohwinkel ist das Buch über den kleinen Fuchs sehr gefragt

In Vohwinkel in der Buchhandlung Jürgensen sind neben Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ und Kehlmanns „Tyll“ auch die genannten Wuppertal-Bücher echte Hits. „Aber hier bei uns hat natürlich der kleine Fuchs Vohwini von Justyna Weitz die Herzen der Kinder erobert. Beliebt ist auch das neue Schwebebahnbuch Himmelblau“, verrät Gesa Jürgensen, die aber auch Neugierde auch Ranga Yogeshwars „Auskunft Zukunft“ bei den Vohwinkelern ausgemacht hat.

„Bei uns wird querbeet gekauft“, erklärt Annegret Zimmermann von der Cronenberger Buchhandlung Müller-Nettesheim, weist aber noch mal besonders auf das Wimmelbuch, die wilden 60er (Blickpunkt „animalischer Rock‘n Roll“) und die 55 Gründe, Wuppertal zu lieben hin.

Schon jetzt verzeichnen auch die die Bücherläden in der Ronsdorfer Staasstraße und der Oberbarmer Berliner Straße lebhaften Umsatz. „Aber, ich rechne damit, dass uns die heißesten Tage noch bevorstehen“, so Michael Kozinowski. Aber man ist für den letzten Ansturm vor dem Fest gerüstet: „Was bis zum späten Freitagnachmittag bestellt wird, kann am Samstagmorgen abgeholt werden.“

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