Tanzzentrum Pina Bausch, Fuhlrott-Campus Zoo, Qualitätsoffensive Innenstadt? An allem wird gearbeitet, sagt Stadtdirektor Johannes Slawig.

Projekte von Wuppertal 2025: Fuhlrott-Campus und einen Wall an der Fußgängerzone.  Illustration: Dan Pearlman/
Projekte von Wuppertal 2025: Fuhlrott-Campus und einen Wall an der Fußgängerzone. Illustration: Dan Pearlman/

Projekte von Wuppertal 2025: Fuhlrott-Campus und einen Wall an der Fußgängerzone. Illustration: Dan Pearlman/

Projekte von Wuppertal 2025: Fuhlrott-Campus und einen Wall an der Fußgängerzone. Illustration: Dan Pearlman/

Andreas Fischer, Bild 1 von 2

Projekte von Wuppertal 2025: Fuhlrott-Campus und einen Wall an der Fußgängerzone. Illustration: Dan Pearlman/

Wuppertal. Der Aufschlag war groß und vernehmbar: Wuppertal 2025 – Strategie für Wuppertal. Aber was ist nach gut anderthalb Jahren aus den 13 Projekten geworden, die Leuchttürme für die Zukunft dieser Stadt werden sollen? „An allen wird gearbeitet“, sagt Stadtdirektor Johannes Slawig (60). Es gebe allerdings keine Garantie dafür, dass alle Projekte zum Erfolg führen.

Aber es gibt schon erste Ergebnisse. In den kommenden Wochen wird die Westdeutsche Zeitung alle Projekte unter die Lupe nehmen. Wie ist der Stand der Dinge? Was ist geschehen, was wird geschehen? Wie groß ist die Aussicht auf Erfolg?

Das 2025-Thema Seilbahn zum Schulzentrum Süd hat längst Schlagzeilen gemacht. Die Zahl der Befürworter ist riesengroß. Aber die Wuppertaler am Ostersiepen an der Claire-Bläser-Straße, am Guericke- und Röntgenweg sehen keine Vorzüge darin, dass alle 30 Sekunden eine Gondel über ihre Gärten schwebt.

Das Tanzzentrum Pina Bausch hat längst den politischen Raum erobert. In Berlin, vor allem aber in Düsseldorf ringen Befürworter nicht nur aus Wuppertal um dauerhafte Zuschüsse, damit das Zentrum für modernen Tanz nebst Pina-Bausch-Archiv dauerhaft existieren kann. Alles ist im Fluss, nichts ist entschieden.

Der Verein Neue Ufer hat ernst mit der Ankündigung gemacht, für die Wupper einen Perspektivwechsel zu erzeugen. Dieser Tage begann die Sanierung der Geländer am Fluss. Alle Anzeichen sprechen dafür, dass aus diesem 2025-Projekt etwas wird.

„Stadtentwicklung darf kein Zufall sein“

Der Carl Fuhlrott-Campus im Zoo nimmt Formen an, und es gilt als sicher, dass er 2020 tatsächlich eröffnet wird.

„Und am 22. Juni wird der Rat jeweils 60 000 Euro im Jahr für die Qualitätsoffensive Innenstadt beschließen“, kündigt Slawig an. Das Geld ist für ein Moderationsverfahren gedacht, das Experten mit Bürgern zusammenbringen soll und ein Konzept für Elberfeld erarbeitet. „Es geht darum, dass die Entwicklung des Döppersbergs nicht am Döppersberg endet“, erklärt der Stadtkämmerer.

Für dieses Projekt ist der Bund Deutscher Architekten Wuppertal federführend. Ziel ist ein Citykonzept. „Stadtentwicklung darf kein Zufall sein“, sagt Architekt Markus Rathke. Er kündigt unabhängig vom großen Moderationsverfahren für den Herbst eine erste Diskussion an. Thema: Der Neumarkt.

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