Petrus-Krankenhaus weist Vorwürfe von Helios zurück.

Zu dem Artikel über die geplanten Wechsel von Chefärzten meldet sich jetzt auch das Petrus-Krankenhaus zu Wort. „Im Interview behauptet Helios-Geschäftsführer Niklas Cruse, dass das Petrus-Krankenhaus Herzpatienten für Operationen grundsätzlich nach Dortmund fahre, damit das Helios-Klinikum nicht den Umsatz mit dem Eingriff mache. Diesen Vorwurf weisen wir entschieden zurück“, so Prof. Dr. Nicolaus Reifart. „Grundsätzlich werden über 90 Prozent der kardiologischen Patienten im Petrus-Krankenhaus selbst behandelt, da unsere Klinik für Kardiologie hier über die entsprechende fachliche Expertise verfügt. Lediglich im Falle eines herzchirurgischen Eingriffs (Eröffnung des Brustkorbes unter Verwendung einer Herz-Lungenmaschine), ist eine Verlegung notwendig.“ Für diesen Fall kooperiere das Petrus-Krankenhaus sowohl mit der herzchirurgischen Abteilung des St.-Johannes-Hospitals Dortmund als auch mit der Herzchirurgie des Helios Klinikums Wuppertal. „Die wenigen Patienten, die einen solchen herzchirurgischen Eingriff benötigen, werden selbstredend in das Krankenhaus ihrer Wahl verlegt.“ Die Entscheidung richte sich sicher nicht danach, welches Krankenhaus keinen Umsatz machen soll. „Dabei und auch bei allen anderen Entscheidungen zur Leistungserbringung steht für uns immer die bestmögliche medizinische Versorgung und der Wunsch unserer Patienten im Vordergrund“, betont Reifart. Red

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