200 Haushalte im Stadtgebiet sind betroffen. Kostenpunkt: 1,5 Millionen Euro.

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Wuppertal. Die Wuppertaler Stadtwerke haben bei der Durchsicht alter Unterlagen Hinweise auf Trinkwasser-Hausanschlüsse mit Blei entdeckt. Betroffen sind etwa 200 Haushalte im gesamten Stadtgebiet in denen noch Bleirohre verlegt sind. Die WSW haben vor Ort Wasserproben entnommen, bei denen nur eine sehr geringe Konzentration Blei nachgewiesen wurde. Obwohl die Werte weit unter dem gesetzlich vorgegebenen Grenzwert liegen, wurden vorsorglich alle Haushalte informiert.

Vereinzelte Überschreitungen des Grenzwerts der Trinkwasserverordnung können nicht ausgeschlossen werden, deshalb raten die WSW den Anwohnern, morgens das Leitungswasser mindestens drei Minuten laufen zu lassen. Kleinkinder sollen statt Leitungswasser zur Zeit nur Mineralwasser benutzen. Die WSW tauschen derzeit die ersten Hausanschlüsse aus. Der Wechsel aller Leitungen wird bis Ende des Jahres dauern. Die Kosten für die Erneuerung der Rohre werden auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. kaz

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