Wuppertaler Initiative macht nächsten Schritt für eine neue Lebensform.

Wuppertal. Das Projekt "Wuppertaler Wahlverwandtschaften" bleibt auf Kurs: Ziel der Initiative ist es, in Wuppertal ein Mehrgenerationenhaus zu errichten, in dem vier Generationen ein Zuhause finden. Und zwar eines, das mehr Lebensqualität bietet, als es der Fall wäre, wenn die Menschen alleine blieben.

Solidarisch, kommunikativ, generationenübergreifend - so lauten die Schlagworte des Projekts. Nun machen die Initiatoren den nächsten Schritt. Am 15. Juli gründen sie einen Verein. Ein Grund dafür ist offenbar, das sich nach Gesprächen mit dem Stadtentwicklungsressort mehrere mögliche Standorte als potentielles Bauland für das Mehrgenerationenprojekt herauskristallisieren.

Nun stellt sich nach Angaben der Mit-Initiatorin Heidi Lässer vor allem die Frage nach einem Finanzpartner. Dabei ist nach jetzigem Stand noch völlig offen, "ob eine Baugenossenschaft, eine Baugesellschaft oder ein privater Investor den Bau" finanziert. Unklar ist auch noch, ob die künftigen Bewohner in einem Neubau oder einem sanierten Altbau wohnen werden.

Mit der neuen Wohn- und Lebensform will der Wuppertaler Wahlverwandtschaften e.V. auf jeden Fall etwa gegen die Isolation einzelner Gruppen unternehmen, kulturelle, soziale und handwerkliche Aktivitäten für Jung und Alt anbieten und Menschen mit Behinderung integrieren.

Die Initiatoren mit zunächst sieben Gründungsmitgliedern des Vereins untermauern ihr Vorhaben gerne mit einem Zitat von Walt Disney: "Wenn du es dir vorstellen kannst, kannst du es auch tun."

www.wuppertaler- wahlverwandtschaften.de

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