St. Laurentius: Feierliches Pontifikalamt.

Weihbischof Rainer Woelki in St. Laurentius.
Weihbischof Rainer Woelki in St. Laurentius.

Weihbischof Rainer Woelki in St. Laurentius.

Andreas Fischer

Weihbischof Rainer Woelki in St. Laurentius.

Wuppertal. Feierliches Pontifikalamt der Katholischen Elberfelder Kirchengemeinde St. Laurentius zum 175-jährigen Bestehen des Gotteshauses: Zur Feier hatte Pfarrer Bruno Kurth Weihbischof Rainer Woelki eingeladen, der im Beisein einer großen Gläubigenschar die Festpredigt hielt.

Die Gläubigen, so der Bischof, hätten allen Grund zur Dankbarkeit, dass sie vor 175 Jahren in der Laurentiuskirche ihre geistliche Heimat gefunden hätten. Woelki war sich sicher, dass nur Kirchenbauten in den Himmel wachsen, bei weltlichen Häusern und Türmen sei das nur der Wunsch ihrer Erbauer. "Kirchen bestehen aus lebendigen Steinen, Jesus ist der Grund- und der Schlussstein", sagt der Weihbischof. Er rief die Gläubigen dazu auf, wie die einzelnen Steine eines Gotteshauses zu einem Gefüge zusammenzuwachsen.

Ökumene wurde in Elberfeld zur Tradition

Für die Gesamtheit aller Katholiken sei der Papst der Garant. "Der Heilige Vater ist durch den Heiligen Geist mit Christus verbunden", versicherte Bischof Woelki. Der St. Laurentius-Gemeinde empfahl er, sich von Christus aufbauen zu lassen, wie es mit ihrem Gotteshaus vor 175 Jahren geschehen sei. "Die Kirchen sind das Salz des Glaubens, sowohl die Gotteshäuser als auch die Gläubigen."

Bruno Kurth verwies auf die Zusammenarbeit der Wuppertaler christlichen Gemeinden beim Bau der Kirche. "Vor 175 Jahren war Ökumene ein Zustand, der in Elberfeld zur Tradition wurde", meint Pfarrer Kurth.

Gemeinde und Chöre singen das neue Laurentiuslied

Ein musikalisches Großaufgebot unterstützte das Pontifikalamt: die Schola Gregoriana, der Kammerchor St.Laurentius sowie die Chorgemeinschaften von St. Joseph und St. Laurentius und von St. Marien und St. Suitbertus. Die Gesamtleitung lag in den Händen von Kantor Roland Dopfer. Das neue Laurentiuslied, das von der Gemeinde und den Chören gemeinsam aufgeführt wurde, umschreibt die Aufgabe des im Kirchennamen verewigten Heiligen: Humor und Weisheit groß machen, die Herzen schattenlos und die Trauermienen wandeln. Im Breuer-Saal fand im Anschluss an den Gottesdienst ein Empfang für die Gemeinde und Gäste statt.

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