Der Aufschwung deckt aber Kräftemangel auf.

Wuppertal. Noch ein Effekt des wirtschaftlich so überraschend gut gelaufenen vergangenen Jahres: Die Zahl der Insolvenzen im Stadtgebiet ist unter die Marke des Jahres 2007 gerutscht. Wie das Unternehmen Creditreform berichtet, gab es im vergangenen Jahr 311 gewerbliche und 725 private Insolvenzen. Gegenüber dem Negativrekord aus dem Jahr 2009 ist das ein Minus von mehr als 22 Prozent bei den gewerblichen und mehr als 11 Prozent bei den privaten Insolvenzen.

Auch im Vergleich zu 2008, dem Jahr mit so vielen Rekordgeschäften der Unternehmen, war die Zahl der gewerblichen (359) und privaten (805) Insolvenzen noch deutlich höher.

Doch mit dem aktuellen Aufschwung stellen sich bei den Unternehmen zugleich wieder andere Sorgen ein. Die Firmen klagen darüber, offene Stellen nicht mit ausreichend qualifiziertem Personal besetzen zu können.

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