Untersuchung von Creditreform: Die Hälfte der Firmen erwartet einen Aufschwung.

Wuppertal. Was die Erwartungen an die künftige Geschäftslage angeht, war der Mittelstand im Bergischen viele Jahre lang nicht so optimistisch wie derzeit. Laut Untersuchung von Creditreform Wuppertal und Creditreform Solingen geht annähernd die Hälfte der Firmen mit zwischen zehn und 500 Mitarbeitern davon aus, dass sich die Lage bessern wird, nur noch jede zehnte Firma befürchtet eine Verschlechterung. Vor allem die Industrie sieht sich im Aufwind: 55 Prozent der Unternehmen prognostizieren eine sich verbessernde Geschäftslage.
Doch auch dieses Bild trübt sich ein wenig ein: Im Einzelhandel sehen nur 21 Prozent bessere Zeiten auf sich zukommen. Und zwar zeigen sich fast 22 Prozent der Mittelständler einstellungswillig, doch jeder achte Betrieb will offenbar weiter Stellen streichen. Die Zahl der prognostizierten Einstellungen: Im Durchschnitt 2,6. Die Zahlen für den Jobabbau: Im Durchschnitt 3,9.

Allerdings geben sich die bergischen Firmen auch deutlich investitionsfreudiger als der bundesdeutsche Durchschnitt. Im Bergischen planen mehr als 60 Prozent eine Investition, bundesweit sind es etwa 44 Prozent. Dabei investiert mehr als die Hälfte der heimischen unternehmen in Erweiterungen wie neue Maschinen oder zusätzliche Produktionsstätten.
Für das Krisenjahr 2009 berichtet  die Hälfte der Unternehmen über deutliche Umsatzeinbußen. Überraschenderweise verzeichnen aber auch 28 Prozent der Firmen Umsatzsteigerungen.

Für die Studie befragte Creditreform 300 Unternehmen in der Region.

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