Quote sinkt auf 12 Prozent. Mehr Kurzarbeit.

Am Donnerstag gibt die Bundesagentur für Arbeit die genauen Arbeitslosenzahlen bekannt. (Archi
Am Donnerstag gibt die Bundesagentur für Arbeit die genauen Arbeitslosenzahlen bekannt. (Archi

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dpa

Am Donnerstag gibt die Bundesagentur für Arbeit die genauen Arbeitslosenzahlen bekannt. (Archi

Wuppertal. Vom befürchteten Anstieg der Arbeitslosigkeit ist in Wuppertal derzeit noch nichts zu sehen. "Im September sind in Wuppertal erneut weniger Menschen arbeitslos gemeldet", sagt Martin Klebe, Chef der Wuppertaler Arbeitsagentur und bezeichnet dies als eine typische Entwicklung für den September. Grund: Die Ausbildungen haben begonnen und die weiterführenden Schulen sind zudem ins neue Schuljahr gestartet. Daher ist die Jugendarbeitslosigkeit gesunken.

Derzeit sind in Wuppertal 21.299 Menschen ohne Job. Das sind zwar 668 weniger als noch im August, aber etwa 400 mehr als im vergangenen Jahr. Die Arbeitslosenquote sank daher von 12,4 Prozent im August auf 12 Prozent im September. Im September 2008 betrug die Arbeitslosenquote in der Stadt noch 11,8 Prozent.

Klebe geht davon aus, dass der Entlassungsdruck in den bergischen Unternehmen noch nicht gestiegen ist. Es haben sich weniger Menschen arbeitslos gemeldet haben, weil sie entlassen wurden, als im September 2008. Aber: Insgesamt haben sich mehr Menschen im September arbeitslos gemeldet als noch vor einem Jahr.

Noch keine Entwarnung auf dem Arbeitsmarkt

Im September haben 411 Betriebe ihre Mitarbeiter in die Kurzarbeit geschickt, das sind sieben mehr als noch im August. 12.548 Arbeitnehmer arbeiten derzeit kurz. Sollte die Wirtschaft nicht überraschend stark anziehen, besteht immer noch die Gefahr, dass viele Kurzarbeiterstellen komplett wegfallen - was wiederum zu einem starken Anstieg der Arbeitslosigkeit im Tal führen würde. Dieses Szenario erwarten zahlreiche Wirtschaftsexperten. rom

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