Der BMX-Laden „The local face“ und das „Mountainbike Rider Magazine“ sind in der Sonnborner Straße zu Hause. Auf dem Dach lockt die Halfpipe – das ist eher ungewöhnlich.

In der Sonnborner Straße 6 finden BMX- und Mountainbike-Fans alles, was das Extremsport-Herz erfreut. Pierre Grawitter  (24) ist einer der Besitzer des Ladens „The local face“.
In der Sonnborner Straße 6 finden BMX- und Mountainbike-Fans alles, was das Extremsport-Herz erfreut. Pierre Grawitter (24) ist einer der Besitzer des Ladens „The local face“.

In der Sonnborner Straße 6 finden BMX- und Mountainbike-Fans alles, was das Extremsport-Herz erfreut. Pierre Grawitter (24) ist einer der Besitzer des Ladens „The local face“.

Uwe Schinkel

In der Sonnborner Straße 6 finden BMX- und Mountainbike-Fans alles, was das Extremsport-Herz erfreut. Pierre Grawitter (24) ist einer der Besitzer des Ladens „The local face“.

Eine Halfpipe auf dem Dach lässt erahnen, was sich an der Sonnborner Straße 6 befindet: Eine "Hochburg für Extremsport", wie es Pierre Grawitter (24) selbst nennt. Er und sein Partner Mike Emde (35) haben sich vor zwei Jahren selbstständig gemacht und den BMX- und Mountainbike-Laden "The local face" in Heckinghausen eröffnet. Im vergangenen Jahr sind sie nach Sonnborn umgezogen.

"Ich bin früher professionell Mountainbike gefahren."

Pierre Grawitter, Inhaber von "The local face"

Dort befindet sich in der ersten Etage nämlich die Fachzeitschrift "Mountainbike Rider Magazine", das sich selbst als das größte europäische Freeride-Magazin bezeichnet. The local face und die Zeitschrift arbeiten eng zusammen - Grawitter selber arbeitet dort als Redakteur. Das funktioniert am selben Ort natürlich noch besser. So ist aus dem Haus an der Sonnborner Straße eine Anlaufstelle für Fans des extremen Radsports geworden.

Die Szene in Wuppertal wächst stetig, aber das Zubehör fehlte

"Ich bin früher professionell Mountainbike gefahren", sagt Pierre, sein Geschäftspartner Mike war BMX-Fahrer. Die Idee zu dem Laden entstand, weil die beiden Biker gemerkt haben, dass die Szene in Wuppertal stetig wächst - die Räder, Lenker, Pedale und sämtliches anderes Zubehör aber bekamen die Fahrer nicht in ihrer Stadt. "Das fehlte - und deshalb haben wir den Laden eröffnet."

Das richtige Equipment ist auch für Anfänger ein Muss

Im Erdgeschoss des Hauses in Sonnborn gibt es jetzt alles, was das BMX- und Mountainbike-Fahrer-Herz erfreut: Von Rädern bis zu den passenden Klammotten. Martin Kiesewetter (19) ist Geschäftsführer bei "The local face" und stellt fest, dass immer mehr junge Leute BMX fahren.

Tatsächlich tummeln sich in dem Laden viele junge - meist männliche - BMX-Fahrer, die sich umschauen.

Der BMX-Laden an der Sonnborner Straße 6 hat montags bis freitags von 12 bis 19 Uhr geöffnet, samstags von 12 bis 16 Uhr. Ruf 264 90 66.

In der Wicked Woods Halle, Langobardenstraße 65, werden Kurse für Skater, Inlineskater und BMX-Fahrer angeboten. Es kann aber auch frei trainiert werden. Am 2. Oktober ab 10 Uhr findet die T-Mobile Local Support Challenge statt. Auf dem Programm stehen die Disziplinen BMX Dirt, Miniramp und Street/Park. Weitere Infos gibt’s unter der Rufnummer 98 06 550 .

Sie werden von den Profis ausführlich beraten. BMX-Fahren kann gefährlich sein, Arm- oder Schulterbrüche sind nicht selten - von aufgeschürften Knien ganz zu schweigen. "Das richtige Equipment braucht man unbedingt", sagen Pierre und Martin.

Deshalb kooperieren sie auch mit Wicked Woods - der Halle für Skater, BMX- und Inline-Fahrer. Wer lernen möchte, BMX-Rad zu fahren, kann dort Kurse - für Erwachsene und Kinder - besuchen, die Räder für die Neueinsteiger stellt "The local face". So wollen sie den Nachwuchs im Tal fördern. Und auch einen kleinen Stand mit Zubehör gibt es in der Halle, wenn mal beim Fahren etwas kaputt geht.

Für Grawitter und Emde hat sich ein Traum erfüllt, sie konnten ihr Hobby zum Beruf machen. An der Sonnborner Straße 6 haben sie und das Mountainbike Rider-Magazine eine Anlaufstelle für Fans extremer Sportarten geschaffen. Klar, dass in der Mittagspause bei den beiden kein Businesslunch, sondern ein paar Runden auf dem Bike auf der hauseigenen Halfpipe anstehen.

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