Niedrigzins verhindert noch besseres Ergebnis.

Sparkasse Ulm

dpa

Wuppertal. Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat auch bei der Stadtsparkasse Wuppertal ihre Spuren hinterlassen. Zwar verwies Vorstand Peter Vaupel gestern für 2013 auf eine um 127 Millionen auf fast 6,9 Milliarden Euro gestiegene Bilanzsumme. Im Ergebnis fiel die Sparkasse gegenüber dem Vorjahr aber leicht auf gut 55 Millionen Euro zurück.

Auslöser dieser Entwicklung ist die EZB, die mit billigem Geld die Schuldenkrise in der EU bekämpfen will. Wie einige Kreditinstitute kann auch die Sparkasse mit Geldverleih nun kaum noch verdienen. Leidtragende sind ebenso die Sparer, die für ihr Geld kaum Zinsen erhalten.

Die Sparkassen sieht Vaupel für die Zukunft dennoch gut gewappnet. Dafür sprechen auch die Marktanteile in Wuppertal. Annähernd 70 Prozent aller Privatkunden haben ein Konto bei der dortigen Stadtsparkasse, unter den Firmen sind es sogar fast 80 Prozent. Damit die Häuser mit dem Roten S auf Erfolgskurs bleiben können, wünscht Vaupel sich von der EU „Regulierung statt Strangulierung. Was für eine Großbank gilt, muss nicht auch für eine Provinzsparkasse gelten“, sagte er. ll

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