Zahl der Kunden um 1281 erhöht. Bilanzsumme steigt auf 6,6 Milliarden Euro. Höherer Gewinn.

Peter Vaupel blickt optimistisch in dieses Jahr.
Peter Vaupel blickt optimistisch in dieses Jahr.

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Peter Vaupel blickt optimistisch in dieses Jahr.

Wuppertal. Die Stadtsparkasse Wuppertal blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück und Vorstandsvorsitzender Peter Vaupel ist auch für dieses Jahr optimistisch, was die wirtschaftliche Entwicklung betrifft.

Während der gestrigen Bilanzpressekonferenz meldete Vaupel solide Zahlen: Die Bilanzsumme der Sparkasse ist 2011 auf knapp 6,5 Milliarden Euro gestiegen. Das Kreditgeschäft stieg in Wuppertal um 8,3 Prozent auf etwa 5,1 Milliarden Euro, wie Vorstand Norbert Brenken erläuterte, der zudem feststellte: „Von einer Kreditklemme ist in Wuppertal nichts zu spüren.“

Dementsprechend gut fällt das Betriebsergebnis der Sparkasse aus: Nach Bewertung des Kreditgeschäftes ist es von 38,3 Millionen Euro in 2010 auf nunmehr 49 Millionen Euro angestiegen. Das bedeutet, dass die Sparkasse weniger „faule“ Kredite vergeben hat, die Wertberichtigungen daher niedriger ausfallen.

2,6 Millionen Euro für den Wuppertaler Haushalt

An die Stadt hat die Sparkasse im vergangenen Jahr 2,6 Millionen Euro ausschütten müssen, um bei der Haushaltskonsolidierung Wuppertals zu helfen. Laut Vaupel wurden in den vergangenen drei Jahren 7,8 Millionen Euro zu diesem Zweck an die Stadt gezahlt. Nach intensiven Gesprächen mit Kämmerer Johannes Slawig, so Vaupel weiter, stehe nun fest, dass die Sparkasse in diesem Jahr – es kommt ein weiteres Sparpaket – keine höheren Summe in den Haushalt zuschießen muss.

Im Bereich Spenden und Sponsoring der Wuppertaler Vereine, bleibt die Sparkasse konstant und hat 2011 insgesamt 3,5 Millionen Euro gezahlt. In den vergangenen drei Jahren waren es 10,5 Millionen Euro.

Von den etwa 72.000 Online-Kunden haben sich mittlerweile zirka 60.000 für die neuen Online-Banking Verfahren entschieden.

85 Prozent der befragten Kunden bezeichnen sich als sehr zufrieden. 1421 Kunden wurden befragt. Damit ist der Wert der Zufriedenheit seit 2006 von damals 80,7 Prozent kontinuierlich gestiegen.
 

Die Sparkasse wird in diesem Jahr keine ihrer 34 Zweigstellen schließen, vielmehr soll die Nähe zum Kunden als Alleinstellungsmerkmal ausgebaut werden. Die Strategie ist offenbar erfolgreich: Vergangenes Jahr hat die Sparkasse 1281 Kunden hinzugewinnen können. Damit hat sie in Wuppertal nun insgesamt etwa 165.000 Kunden.

„Wir arbeiten bergisch solide, mit Produkten die wir verstehen und Kunden, die wir kennen“, gibt Vorstandschef Vaupel die Richtung vor und konstatiert: „Wir bleiben in Wuppertal ein verlässlicher Partner.“

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