Die Quote steigt auf 13,3 Prozent.

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Wuppertal. Der Frühjahrsaufschwung fällt in diesem Jahr aus. Aktuell sind im Stadtgebiet etwa 23500 Menschen ohne Arbeit. Das sind 360 mehr als im Vormonat - und mehr als 16 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

Damit steigt die Arbeitslosenquote im Verlauf eines Monats von 13,1 auf 13,3 Prozent. Zum Vergleich: Vor einem Jahr gab es in der Stadt noch eine Arbeitslosenquote von 11,2 Prozent.

Und die Quote wäre wohl noch deutlich größer, wenn die Firmen nicht massiv das Instrument der Kurzarbeit einsetzten. Derzeit machen im Stadtgebiet mehr als 10.000 Menschen Kurzarbeit - und das in 330 Unternehmen. Martin Klebe, Chef der Wuppertaler Agentur für Arbeit, sieht das Gebot der Stunde darin, die Mitarbeiter zu qualifizieren statt sie zu entlassen. Dementsprechend sind zwei Mitarbeiter im Arbeitgerberservice der Agentur damit beauftragt, die Unternehmer im Bezirk über die Qualifizierungsmöglichkeiten in der Kurzarbeit zu informieren.

27 Prozent der Arbeitslosen sind Ausländer

Unter den Arbeitslosen ist die Gruppe der Männer mit 55 Prozent besonders hoch. Mehr als 27 Prozent aller Arbeitslosen sind Ausländer. Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren haben einen Anteil von knapp 12 Prozent an allen Arbeitslosen.

Der unerfreulichen Bilanz zum Trotz: Nach einer Talsohle im März stieg die Nachfrage der Unternehmen nach Fachkräften wieder ein wenig an. Gesucht waren insbesondere Altenpfleger, Bürofachkräfte, Sozialarbeiter, Elektoinstallateure, Krankenschwestern sowie Köche und Maurer, Arzthelferinnen, Landschaftsgärtner, Maler und Lackierer.

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