Die Beratungsgesellschaft gewinnt 350 Kunden hinzu.

Wuppertal. Mehr als 350 neue Kunden, die fast alle aus der Region stammen. Wieder ein zehnprozentiges Wachstum und erneut ein Umsatz von mehr als zehn Millionen Euro. Die Rinke Treuhand GmbH ist zufrieden mit dem Verlauf des vergangenen Jahres.

Geschäftsführer Peter Krämer zufolge kam dieses Wachstum zustande, ohne dass andere Kanzleien übernommen wurden. Denn Neukunden gewinnt die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft vor allem durch Empfehlungen anderer Kunden.

Rinke Treuhand bringt sich zudem deutlich in das Geschehen am Standort ein: Wuppertal aktiv, W-Tec, NRW-Tag, Junior Uni, TiC - überall ist Rinke mit von der Partie. Die Schlussfolgerung von Krämer ist eindeutig: "Das Engagement für den Standort zahlt sich aus." Ein Effekt ist, dass potenzielle Kunden bemerken, dass sich Rinke Treuhand keineswegs nur um die großen Firmen kümmert, sondern Kompetenzen auch für kleinere Betriebseinheiten einbringt, damit diese sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können.

Dieses Engagement ist, wie Krämer erklärt, natürlich auch eine der wenigen Präsentationsmöglichkeiten für einen Dienstleister ohne anfassbares Produkt. Dementsprechend übernehmen etwa 40 der Rinke-Mandatsträger an irgendeinem Projekt in der Stadt Verantwortung.

Und das Krisenjahr 2009? Das Thema Beratung wird eine noch größere Rolle als früher spielen, meint Krämer. "Nur wenn die wirtschaftliche Situation präzise und zeitnah abgebildet wird, kann man auch nach vorne schauen", sagt Krämer. Und umgekehrt: "Wenn es in unsicherer Lage auch noch an der eigenen Darstellung hapert, dann geht es nicht."

Als Dienstleistungsstandort für Steuerberatung ist Wuppertal nach Angaben von Peter Krämer traditionell gut positioniert. Das liegt historisch begründet auch daran, dass von Wuppertal aus Betriebe bis ins Sauerland hinein betreut werden. Doch in diesem Jahr gibt es nur 17 Ausbildungsstellen zum Steuerfachangestellten. Damit ist ein Tiefstand erreicht. Sonst waren es während der vergangenen Jahre stets etwa 30 Auszubildende. Nun ist eine Offensive geplant, um Jugendlichen das Berufsbild nahezubringen.

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